Wenige Tage vor dem Militär-Putsch in Chile im Jahr 1973 werden die CIA-Agenten Chris und Lee von ihrem Büroleiter MJ aus der brodelnden Hauptstadt Santiago an einen der einsamsten Ort der Welt entsandt: auf die Osterinsel. (Nun, ein paar Touristen sind da schon.) Grund dafür ist Chris. Der alternde Geheimagent ist nicht nur krank, er erzählt auch neuerdings gerne von den großen und kleinen Geheim-Aufgaben, an denen er und Lee arbeiten. Lee ist mehr oder weniger sein Aufpasser, der immer wieder gerade biegen muss, was Chris anrichtet. Dabei droht Chris’ neu gefundene Freundschaft mit zwei rebellischen Studentinnen die Reise in dieses abgelegene Paradies völlig aus dem Ruder laufen zu lassen.
Vor dem Hintergrund der weltbekannten, uralten Skulpturen auf der Insel ringen die langjährigen Partner in mal ironischen, mal bitteren, mal gefährlichen Streitgesprächen mit ihrer dunklen Vergangenheit und den aktuellen Verschwörungen der 70er Jahre.
Martin McDonagh ist bekannt für ,The Banshees Of Inisherin‘ und ,Brügge sehen … und sterben‘ mit Colin Farrell und Brandon Gleeson. In seinem neuen Film sind es John Malkovich und Sam Rockwell – das ist der junge Mann, der zusammen mit Frances McDormand aus McDonaghs Film ,Three Billboards Outside Ebbing, Missouri‘ in eine unbekannte Zukunft entschwindet. Die beiden schwingen sich aus den alltäglichsten Situationen in starke Auseinandersetzungen, in denen immer wieder scharfe Breitseiten abegfeuert werden, während Tod und Teufel ihre Masken ablegen.
Drehbuch, Regie Martin McDonagh
Kamera Ben Davis
Musik Carter Burwell
Besetzung Sam Rockwell, John Malkovich, Steve Buscemi, Parker Posey, Tom Waits
GB/US/Chile 2026, 118 Min., engl.OmU