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Nach dem letzten Werk von Stefan Zweig

Auf einem Schiff auf dem Atlantik. Ein Passagierdampfer fährt in den 40er Jahren von Buenos Aires nach New York. An Bord ist der aktive Schachweltmeister. Der Mann ist durchaus bereit – für eine entsprechende Summe – sich mit anderen Passagieren zu messen. Der wohlhabende Unternehmer McConnor nutzt die Gelegenheit und wagt ein Spiel mit dem wortkargen Weltmeister. Er verliert (selbstverständlich und haushoch). Als die beiden eine Revanche beginnen, bekommt McConnor Hilfe von einem der Zuschauer, der sich als Dr. B. vorstellt. Es ist deutlich, dass er ein sehr guter Spieler ist. Vielleicht gelingt ihm ein Sieg über den Weltmeister – oder ein Remis?

Soweit die an eigene Erlebnisse mit Schiffsreisen angelehnte Rahmenhandlung, in die Stefan Zweig schließlich die Geschichte des eigentümlichen Schachkönners Dr. B. einbettet. Als Verwalter jüdischer Vermögen ein Opfer der Nazis hatte er in der Zeit zwischen den Verhören während seiner langen Einzelhaft ein Buch mit Schachpartien auswendig gelernt. In der Folge spielte er zahllose, eingebildete Partien gegen sich selbst. Was sich als sehr vorteilhaft für seine Ausdauer in der Gefangenschaft erwies, hatte eine tiefe Spaltung seines Wesens zur Folge – Ich-Weiß und Ich-Schwarz.

Theater-, Film- und Opernregisseur Philipp Stölzl (zuletzt: ,Ich war noch niemals in New York‘) hat Stefan Zweigs in Brasilien im Exil geschriebene späte Novelle verfilmt und stellt dabei den von Oliver Masucci gespielten Dr. Bartok in den Mittelpunkt: Wir folgen ihm – in der Einzelhaft in einem Hotelzimmer und auf dem im Nebel des Atlantiks gefangenen Schiff – in eine kafkaeske Welt, die Zweigs Erzählung neu interpretiert.

Schachnovelle
Start ab 23. September

Regie Philipp Stölzl

Drehbuch Eldar Grigorian

nach der Erzählung von Stefan Zweig

Kamera Thomas Kiennast

DarstellerInnen Oliver Masucci, Birgit Minichmayr, Albrecht Schuch, Rolf Lassgård, Andreas Lust

DE/AT 2020, 112 Min., dtF, ab 12

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