Die Schriftstellerin Sylvie lebt zurückgezogen in ihrer großen Wohnung in Paris zwischen verstaubten Bücherstapeln und einer hartnäckigen Schreibblockade. Auf der Suche nach Inspiration für ihren neuen Roman beobachtet sie durch ein Fernrohr die Wohnung auf der anderen Straßenseite.
Dort vertonen die Brüder Nicolas und Théo mit ihrer Kollegin Nita Filme. Was Sylvie sieht, verwandelt sie in Literatur. Die Gespräche, die sie nicht hören kann, erfindet sie dazu. Als sie den jungen Adam engagiert, um sie im Alltag zu unterstützen, ahnt sie nicht, dass Sylvies Geschichten schon bald einen Weg in die reale Welt finden. Bis Fiktion und Wirklichkeit – mit dramatischen Folgen – immer mehr verschwimmen…
Der neue Film von Asghar Farhadi (,Nader und Simin‘) mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle und Vincent Cassel und Pierre Niney in Doppelrollen wurde auf dem diesjährigen Filmfest in Cannes vorgestellt und war für die Goldene Palme nominiert (die an Christian Mungius ,Fjord‘ ging).
Drehbuch, Regie Asghar Farhadi
Kamera Guiillaume Deffontaines
Musik Zbigniew Preisner
Besetzung Isabelle Huppert, Virginie Efira, Vincent Cassel, Pierre Niney, Adam Bessa, Catherine Deneuve
FR 2026, 139 Min., frz.OmU|dtF