Es ist noch nicht absehbar, was dieses Phänomen KI ändern wird. Die Einen benutzen es inzwischen täglich, andere sind meilenweit davon entfernt, egal ob es persönliche oder betriebliche Anwendungen sind, die sich da inzwischen anbieten. Dennoch gibt es in einem Punkt bereits Klarheit: Dass es Menschen gibt, die in ihren Gesprächen mit KI-Instanzen eine Befriedigung finden, die sie sonst nicht finden – im „normalen“ Leben. Dazu gehört auch, dass sie starke Gefühle entwickeln gegenüber ihren virtuellen Gesprächspartnern. Natürlich ist es klar, dass diese Gefühle reine Projetktionen sind, aber das macht sie nicht weniger "real!"…
Florian Karner hat mehrere Menschen über einen längeren Zeitraum bei ihrem Dialog mit den KIs beobachtet. Sein Film zeigt die psychologischen Effekte und sehr menschlichen Mechanismen aus nächster Nähe.
Pressestimmen
"Der Film bewertet das Gezeigte nicht, und das ist gut so: Der Reiz von ’Finding Connection’ liegt gerade darin, das Gezeigte als Zuschauer vorurteilsfrei beobachten zu können.", lobt Film plus Kritik.
"In seinem Regiedebüt porträtiert Florian Karner Menschen, die von ihrer Interaktion mit KI-Chatbots emotional abhängig geworden sind.", so epd film.
"Florian Karners Dokumentarfilm zeigt Menschen, die Nähe zu einer KI suchen – und stellt die verstörende Frage, wie viel Illusion Beziehungen vertragen.", schreibt Telepolis.
Drehbuch, Regie Florian Karner (Dokumentarfilm)
DE 2023, 89 Min., OmU, ab 12