Queen lebt mit zwei Kindern im Nairobi der 1990er Jahre. Sie lernt die irische Journalistin Anna kennen, die als Auslandskorrespondentin in Kenia arbeitet. Eine außergewöhnliche Freundschaft entsteht.
Als Queen an Aids erkrankt, ermöglicht ihr Anna den Zugang zu einer Behandlung. Queen überlebt zunächst – im Gegensatz zu vielen ihrer Nachbarinnen und Freundinnen. Seit der Behandlung kämpft sie, die Ungerechtigkeiten im Zugang zu überlebensnotwendiger medizinischer Versorgung zu beseitigen.
,Call Me Queen‘ erzählt eine inspirierende Geschichte über Mut, und die Kraft von Solidarität und Freundschaft, die das scheinbar Unmögliche möglich machen.
Die deutsch-französische Regisseurin Emily Atef (wir zeigten ihren Film ,3 Tage in Quiberon‘ mit Marie Bäumer als Romy Schneider) erzählt hier eine Geschichte aus dem Kenia der späten 90er Jahre.
Pressestimmen
"In kompakten Bildern erzählt ’Call Me Queen’, wie sich vor allem Frauen zu einer panafrikanischen Bewegung zusammenschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.", so Indiekino. "Eliane Umuhire liefert in der Rolle der selbst ernannten Queen eine oscarreife Performance ab."
"Auf Massenszenen oder melodramatische Musik verzichtet die Regisseurin fast gänzlich. Stattdessen setzt sie auf ruhige und stille Szenen und flicht kluge Nebenstränge zu wirklich relevanten Fragen ein.", schreibt der BR.
Regie Emily Atef
Drehbuch mit Jeannine Dominy, Josune Hahnweiser, Hawa Essuman
Kamera Hélène Louvart
Musik Atena Eshtiaghi
Besetzung Eliane Umuhire, Denise Gough,, Laurent Lafitte, Dominci West, Charlie Carrick, Michelle Tiren
DE/FR/UK/Kenia 2026, 105 Min., engl.OmU, ab 12