Werner Dütsch war lange Jahre WDR-Dokumentarfilmredakteur. Er hat das Filmschaffen des WDR im Bereich Dokumentarfilm mitgestaltet. Als Redakteur stand er an der Wiege der Filmkarrieren von Volker Koepp und Michael Oppitz. Aber nicht nur…
Er war auch ein „Kinogeher“. Im Gespräch mit der Regisseurin macht Werner Dütsch klar, was es mit dem heute etwas veralteten Ausdruck des Kinogehers auf sich hat.
Das beginnt mit seinen ersten Kino-Erlebnissen als kleiner Junge in der Nachkriegszeit. Von dort aus geht es immer weiter durch die deutsche Kino-Geschichte und immer tiefer in das eigentliche Thema: Was ist Film!?
Nur ab und zu hört man eine der Fragen von Christiane Büchner und hin und wieder begleiten ihre skizzenhaften Animationen das Gespräch.
Pressestimmen
"’Erzählungen eines Kinogehers’ gewährt interessante Einblicke in die Branche. Dütsch spricht unter anderem über erkenntnisreiche Publikationen , über den Stellenwert sowie die Entwicklung der Filmkritik und über persönliche Erfahrungen auf Filmfestivals.", sagt Kino Zeit.
"Wo konventionelle Dokumentation die Erzählungen mit entsprechenden Filmausschnitten ’bebildert’ hätten, wählt Büchner die Zeichnung plus Original-Tonspur, was die Offenheit oder auch Unzuverlässigkeit der erinnerten Filmbilder produktiv macht.", so der Filmdienst.
Drehbuch, Regie Christiane Büchner (Dokumentarfilm)
Mit Werner Dütsch
DE 2025, 95 Min., dtF