Was hat eine Komposition vor 130 Jahren ausgelöst, was löst sie heute in uns aus?
Der griechische Dirigent Teodor Currentzis probt Mahlers Dritte Symphonie in der höchst atmosphärischen Kulisse des Berliner Funkhauses. Gedreht in Cinemascope und mit ungewöhnlich schön ausgeleuchteten Bildern begibt sich der Kinozuschauer auf einen Trip in die Abgründe der Musik Gustav Mahlers.
In einer zweiten Ebene sehen wir Teodor Currentzis mit geschlossenen Augen auf einer Couch in einem dunklen Studio des Funkhauses. Im Kopfhörer hört er den letzten Satz der Symphonie in seiner soeben vollendeten Aufnahme. In einem Bewusstseinsstrom erzählt er, was ihm durch den Kopf geht, als ob er das Stück in diesem Moment dirigierte. Dieser Monolog gibt dem Zuschauer einen sehr persönlichen Einblick in die innere Welt des Dirigenten im Moment des Konzerts.
Hamburger Premiere
Dazu ist in Kooperation mit der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg am Sonntag, 18. Oktober um 15 Uhr der Regisseur Jan Schmidt-Garre zu Gast.
Regie Jan Schmidt-Garre (Dokumentarfilm)
Mit Teodor Curentzis, Wiebke Lehmkuhl, Eleni-Lydia Stamellou
DE 2026, 94 Min., engl.OmU, ab 0