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Eine Frauenliebe, die im KZ begann

1943 wurde die in Belgien geborene Opernsängerin Nelly Mousset-Vos in das Frauen-Lager Ravensbrück deportiert. Dort hat sie sich an den kulturellen Aktivitäten beteiligt und auch weiter gesungen. Im Dezember 1944 bestellte eine Frau aus dem Publikum, sie solle doch Madame Butterfly singen. Das war die inzwischen ebenfalls deportierte Nadine Hwang, die Tochter des chinesischen Botschafters in Spanien. Die beiden Frauen wurden ein Paar.

Der Krieg hat sie dann getrennt – Nelly wurde nach Mauthausen verbracht – und der Krieg hat sie wieder vereint: Beide Frauen kamen mit unterschiedlichen Transporten nach ihrer Befreiung in das schwedische Malmö. Von dort zogen sie ein paar Jahre darauf nach Venezuela und lebten das Leben eines glücklichen Paares in Caracas.

Dass es diesen Film gibt, ist mehreren Zufällen zu verdanken. Der schwedische Filmemacher Magnus Gertten hatte schon vor fast zwanzig Jahren eine Archiv-Aufnahme entdeckt, die zeigt, wie Frauen nach dem Krieg in Malmö ankommen. Gertten hat diese professionell gemachten Aufnahmen in zwei Dokumentarfillm verwendet (z.B. in ,Every Face has a Name‘, den wir in Kooperation mit der Gedenkstätte Neuengamme gezeigt haben), nicht zuletzt in der Hoffnung, sein Publikum möge einige der in Großaufnahmen gezeigten Frauen wiedererkennen.

Nach einer der Präsentationen sprach Sylvie Bianchi ihn an: Eine der Frauen sei ihre Großmutter Nelly. Tatsächlich fand sich der Rest des Materials – vor allem die ausführlichen, poetisch geschriebenen Tagebücher, aber auch Super-8-Filme und Tonbänder – bei der Enkelin auf dem Speicher. Nelly hatte sie vor ihrem Tod ihrer Enkelin übergeben … und diese hatte das „Erbe“ nie angerührt – und keine Ahnung, was für eine interssante Frau ihre Großmutter war.

Mit Nellys Hinterlassenschaft kann der Film die beiden außergewöhnlichen Frauen persönlich zu Wort kommen lassen.

Nelly & Nadine
Start war 24. November 2022

Regie Magnus Gertten (Dokumentarfilm)

Drehbuch mit Jesper Osmund

Kamera Caroline Troedsson

Musik Marthe Belsvik Stavrum

Mit Nelly Mousset-Vos, Nadine Hwang, Sylvie Bianchi

Stimmen Anne Coesens, Bwanga Pilipi

SE 2022, 97 Min., div.OmU, ab 0

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