Er heißt Bidsina Iwanischwili und ist ein mächtiger Mann. In Moskau hat er mit Computern sehr viel Geld verdient. Jetzt ist es der reichste Mann von Georgien und war auch schon Premierminister es Landes.
Bidsina hat ein Hobby, das er sich sehr viel kosten lässt: Er kauft alte, bis zu 15 Stockwerke hohe Bäume entlang der georgischen Küste, um sie in seinen privaten Garten zu verpflanzen.
Für den aufwändigen Transport der Bäume werden nicht nur andere Bäume gefällt, sondern auch logisitische Meisterwerke vollbracht, aber Geld ist hier kein Problem. Es werden neue Stromkabel verlegt und neue Strassen durch Plantagen gepflastert. Die dramatische Migration hinterlässt hier und da etwas Geld, vernarbte Dorfgemeinschaften und verwirrte Menschen, die es einfach nicht glauben können.
Die Dokumentarfilmerin Salomé Jaschi stellt diese außergewöhnlichen „Migrationen“ in einem Film mit tollen Bildern und quasi ohne Kommentar zur Diskussion.
Sondervorstellung
Am Sonntag, 8.11. um 11 Uhr läuft der Film in Kooperation mit Initiative Peswebi im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Georgien erzählt" (7.-9. November am Mittelweg 11/12).
Drehbuch, Regie Salomé Jashi (Dokumentarfilm)
Kamera Goba Devdariani, Salome Jashi
Musik Philippe Ciompi, Celia Stroom
CH/DE/Georgien 2022, 92 Min., OmU, ab 0