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Doppelagent in eigener Sache

Ende der 60er Jahre bekommt Franz Walter kurz nach seiner Promotion an der Ostberliner Humboldt-Universität das Angebot, den Posten seiner Professorin zu übernehmen. Franz und seine Geliebte Corina fühlen sich geehrt. Die Wohnung, die zu Franz’ neuer Arbeit gehört, ist groß und bestens ausgestattet. Doch dann wird Franz klar gemacht, dass der tolle Job seinen Preis hat. Alles ist daran gebunden, dass er für den HVA arbeitet. Die „Hauptverwaltung Aufklärung“ möchte, dass er den nach Hamburg entflohenen Fußballer Langfeld bespitzelt.

Doch damit nicht genug. Aus der Bespitzelung wird Rufmord und dazu braucht es Druck auf einen Kollegen Langfelds, eine Prostituierte, belastende Fotos, gezielte Lügen (über eine Krebskrankzeit der Mutter des Opfers)… Es kommt der Punkt, an dem Franz nicht mehr kann. Er wird ein Doppelagent in eigener Sache: Lebt eine Lüge in der Lüge. Als er schließlich Corina alles gesteht und in den Westen rüber machen will, geht dann alles sehr schnell…

Der neue Film der Fotografin und Filmemacherin Franziska Stünkel hat einen realen Hintergrund, der sich auch im Titel ausdrückt. Franz Walter ist ein Alter Ego von Werner Teske, der im Juni 1981 durch einen „überraschenden Nahschuss“ in den Kopf hingerichtet wird. Die DDR hatte dreizehn Jahre zuvor das Fallbeil durch diese Art der Tötung ersetzt. Werner Teske war einerseits der letzte in der DDR per Todesstrafe hingerichtete Mitbürger und andererseits das relativ unschuldige Opfer einer – wegen anderer Gründe – aufgeheizten Geheimdienst-Situation. 

Durch große Ruhe erzeugt Regisseurin Franziska Stünkel eine Intensität und emotionale Dichte, die einem den Atem raubt. Dabei steht der Tiefe und Komplexität in dem starken Spiel von Lars Eidinger (Alle Anderen, Persischstunden) die nuancierte und überzeugende Darstellung von Luise Heyer (Das schönste Paar) und Devid Striesow (Ich bin dann mal weg, Yella) in nichts nach.

Nahschuss
Start war 12. August

Drehbuch, Regie Franziska Stünkel

Kamera Nikolai von Graevenitz

DarstellerInnen Lars Eidinger, Devid Striesow, Luise Heyer, Christian Redl, Peter Lohmeyer, Paula Kalenberg, Kai Wiesinger

DE 2021, 116 Min., dtF, ab 12

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