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Die dritte Generation

Yaar – geboren in Jerusalem – ist ein junger Berliner, der davon träumt, Game-Designer zu werden. Mit dem Judentum verbindet er nichts. Yaar will auch kein Opfer sein. Seinem Vater wirft er vor, an einem Holocaust zu leiden, den er nicht erlebt hat. Yaar will ein Computerspiel entwickeln, das „Shoah. Als Gott schlief“ heißen soll. Das Spiel soll eine Art Portrait seiner Großmutter Rina werden: Ein jüdisches Mädchen und ein SS-Offizier stehen im Zentrum.

Der SS-Offizier ist von einem Vorfahren seines Freundes Marcel inspiriert. Auch Yaars Freundin Sarah wird an dem Spiel mitarbeiten. Die drei sind sich einig: die alten Rollenzuschreibungen von Tätern und Opfern stehen nur im Weg. Die Vergangenheit soll endlich vorbei sein! Sie reisen zusammen in Rinas Geburtsort Krakau. Aus Spiel wird Ernst. Für die drei Freunde beginnt eine schmerzhafte Zeit der Auseinandersetzung.

Andrea Schramm: „Schnell merkten wir, dass auf Yaar ein großer Druck lastet. Die Wunden, die Yaars Großeltern als Überlebende bis an ihr Lebensende mit sich herumtragen, sind auch für deren Kinder – Yaars Eltern – noch prägend. Für die dritte Generation scheint das auf den ersten Blick nicht zu gelten. Yaars Gefühl für die Vergangenheit ist diffus. Er trägt an etwas, doch er weiß – anders als sein Vater – nicht woran. Seine Eltern und Großeltern haben kaum etwas erzählt, wovon sollte er also traumatisiert sein?“

Premiere mit Regisseurin
Die jüdische Gemeinde Hamburg veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden und dem Abaton Kino vom 8. bis 12. August 2021 die ersten Jüdischen Filmtage Hamburg.
Im Rahmen der Filmtage sind dazu am 10. August um 20 Uhr die Regisseurin Andrea Schramm und einem der Protagonisten anwesend.

Endlich Tacheles

Regie Jana Matthes, Andrea Schramm (Dokumentarfilm)

Mitarbeit Yaar Harell

Kamera Lars Barthel, Andrej Johannes Thieme

Musik The Notwist, Bernd Jestram

DE 2020, 104 Min., dt./hebr./engl.OmU

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