Kino für alle

Wir bieten Audiodeskription und Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln

Möchten Sie einen deutschen Film in einer bereits angekündigten Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln auf der Leinwand sehen? Melden Sie sich bei unserem Büro unter office@abaton.de mindestens 3 Tage vorher, dann schalten wir die Untertitel - falls vorhanden - gern dazu.
Möchten Sie einen Wunschtermin mit uns vereinbaren? Kontaktieren Sie uns unter office@abaton.de, Vormittagsvorstellungen ab 10 Personen sind bei uns auch kurzfristig möglich.

Über die Smartphone-App Greta können Sie die Audiodeskription für zahlreiche aktuelle Kinofilme herunterladen, so dass Sie den Film mit Ihrem Smartphone und den eigenen Kopfhörern erleben können. Eine Liste aller Filme, für die eine Audiodeskription über Greta verfügbar ist, finden Sie auf der Greta-Website.

Bei folgenden Filmen sind erweiterte Untertitel für Hörgeschädigte möglich:

Filmtitel
Ausstattung
Aktuelle Filme
Mackie Messer
Brechts Dreigroschenfilm
Dokumentarfilm
Werk ohne Autor

Dokumentarfilm
25 km/h

Dokumentarfilm
Astrid

Dokumentarfilm
Aktuelle Kinderfilme
Die kleine Hexe
Verfilmung 2018
Dokumentarfilm

Die kleine Hexe

Verfilmung 2018

Regie Michael Schaerer
DE 2017, 103 Min., dtF, frei ab 0/empf. ab 6
Start war 1.2.18

Die kleine Hexe von Otfried Preußler kommt ins Kino

Bald ist wieder Walpurgisnacht. Aber die kleine Hexe darf nicht dabei sein. Sie ist erst 127 Jahre alt und das ist definitiv zu jung für die mittsommerliche Tanznacht. Und für’s Hexen selbst ist sie auch noch zu jung. Soweit die Hexenregeln… (mehr ---> )


Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier

Regie: Mike Marzuk
DE 2018, 102 Min., dtF, frei ab 0/empf. ab 8
Start war 15.3.18

Fünf Freunde – das fünfte Abenteuer

Es ist wieder Sommer und die fünf Freunde sind auf dem Weg zu einer Hochzeit. Doch dann gibt’s eine Autopanne und sie landen in einer Kleinstadt, wo gerade auf einem Empfang ein seltener Saurierknochen präsentiert wird. Ein Mann prahlt damit, dass er das Tal kennt, wo der Rest des Sauriers liegen soll. Und schon wird die Karte gestohlen … und schon haben die Fünf die Spur aufgenommen und starten in ein neuen, spannendes Abenteuer.


Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Regie: Dennis Gansel
DE 2018, 110 Min., dtF, frei ab 0/empf. ab 6
Start war 29.3.18

Kinofilm nach dem Buch von Michael Ende

1960 erzählte Michael Ende von der Insel Lummerland mitten im Ozean, vom Findelkind Jim Knopf und seinem großen Freund, dem Lokomotivführer Lukas. 1961 beglückte die Inszenierung der Augsburger Puppenkiste die kleinen Fernsehzuschauer. Ende März kommt diese Real-Verfilmung ins Kino mit den Abenteuern der beiden auf dem Meer, in der Luft, in der Wüste und beim Drachen Frau Mahlzahn.


Mackie Messer

Brechts Dreigroschenfilm

Regie: Joachim Lang
DE 2017, 130 Min., dtF, ab 6
Start war 13.9.18

Als Brecht einen Film drehte…

In den 1920ern hatte Bertold Brecht eine Oper geschrieben. Er bediente sich bei der „Beggar’s Opera“, mit der John Gay etwa 200 Jahre zuvor in England eine Oper für das einfache Volk geschrieben hatte: als schräge Parodie auf Händels hochgeistige Musikwerke und in englischer Sprache. Nach der Übersetzung von Elisabeth Hauptmann schuf Brecht zusammen mit dem Komponisten Kurt Weill seine Version, die am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführt wurde. Entgegen allen Befürchtungen war der Erfolg der „Dreigroschenoper“ überwältigend und nachhaltig. So kam es ein paar Monate später zu einem Vertrag mit der Filmfirma Nero von Seymour Nebenzahl: Ein „Dreigroschenfilm“ sollte entstehen!

Brecht und Weill waren auch hier für Drehbuch/Inszenierung und die Musik verantwortlich. Brecht hatte begonnen, seine Oper weiterzuentwickeln, und hatte für die Verfilmung durchaus große Pläne. Es dauerte nicht lange, bis der Filmproduktion dieser wilde Autor zu viel wurde. Beide Parteien sahen sich vor Gericht wieder…

Joachim Lang ist Brecht-Kenner und hat hier Lars Eidinger – mit Zigarre und Ledermantel sieht er aus wie der leibhaftige Brecht – viele starke Original-Zitate in den Mund gelegt. Lang schafft mit einem starken Ensemble – Tobias Moretti spielt Mackie Messer und Joachim Król den Peachum – eine wilde Mischung aus dem Leben hinter den Kulissen und Szenen des „Dreigroschenfilms“, die aus Brechts Aufzeichnungen rekonstruiert wurden.


Pettersson & Findus: Findus zieht um

Regie: Ali Samadi Ahadi
DE 2018, 81 Min., dtF, ab 0/empf. ab 5
Start war 13.9.18

Findus ist jetzt „groß“

Zum dritten Mal bringt das Team Ali Ahadi (Regie) und Thomas Springer (Drehbuch) eine Geschichte frei nach den Figuren von Sven Nordkvist auf die Leinwand. Diesmal ist die Geschichte von „Freundschaft“ auch für etwas Ältere spannend. Stefan Kurt spielt Pettersson und Ahadis Tochter Roxana spricht Findus, der auch diesmal wieder (wie ein Wilder) als animierte Figur durch den Spielfilm tobt. (mehr ---> )


Werk ohne Autor

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
DE 2018, 189 Min., dtF, ab 12
Start war 3.10.18

Vom Leben und von der Kunst

1933 in Dresden. Im Alter von fünf Jahren besucht Kurt Barnert mit seiner jungen Tante die Ausstellung für „Entartete Kunst“. Elisabeth gibt ihm dabei die Sätze auf den Weg, die sein Leben bestimmen werden: „Schau nie weg! Alles Wahre ist schön.“ Eines Tages wird Elisabeth in eine Heilanstalt eingewiesen. Die junge Frau wehrt sich, während zwei Männer sie fortschaffen. Die Familie schaut hilflos zu. Der kleine Kurt lernt für sein Leben: Hinsehen, Wegschauen, Hinsehen.

Beim Kunststudium in der DDR darf Kurt Barnert große Wandbilder im Stil des realen Sozialismus malen. Dann verliebt er sich in Ellie … und heiratet sie, so sehr auch ihr Vater dagegen ist. Das junge Paar geht in den Westen. 1961 ist Kurt an der Kunstakademie Düsseldorf, wo Männer wie Beuys und Uecker die Kunst von allen Fesseln befreien. Auf der lange erfolglosen Suche nach einem eigenen Stil beginnt der werdende Künstler, Porträtfotografien abzumalen…

Florian von Donnersmarck hatte mit „Das Leben der Anderen“ gleich mit seinem ersten Film einen Volltreffer gelandet: mit einem delikaten Kapitel der deutschen Geschichte und einem Oscar! In seinem neuen Film zeigt er das Leben eines Künstlers von den 30ern bis in die später 60er Jahre – vom Kind bis zu den ersten, wirklich „eigenen“ Werken. Der Film streift wichtige Passagen des 20. Jahrhunderts und erforscht das Wesen der Kunst selbst als Prozess der Sichtbarmachung tiefliegender menschlicher Gefühle und Erlebnisse. Dabei folgt er in einigen Details dem Lebenslauf von Gerhard Richter. 

Der Film mit Tom Schilling, Paula Beer und Sebastian Koch in den Hauptrollen wurde als deutscher Oscar-Beitrag ausgewählt.


25 km/h

Regie: Markus Goller
DE 2018, 116 Min., dtF, ab 6
Start war 1.11.18

Bühne frei für Bjarne Mädel und Lars Eidinger

Georg und Christian. Bei der Beerdigung des Vaters sehen die Brüder sich nach 30 Jahren wieder. Christian war nach der Schule weg aus dem kleinen Ort, er lebt als Manager in Singapur. Georg ist geblieben, wurde Tischler und hat den Vater gepflegt. Beim anschließenden Essen (und Trinken) kommen sich die Brüder näher. Im nächsten Moment beschließen sie, mit den alten Mofas aus der Garage eine Tour quer durch Deutschland zu machen – mit 25 Kilometer die Stunde. So haben die beiden reichlich Gelegenheit, alte Geschichten aus- und Vorurteile abzugleichen…

Der eigentliche Spaß bei ,25km/h‘ ist die Leichtigkeit, mit der Regisseur Markus Goller und die beiden Hauptdarsteller Lars Eidinger und Bjarne Mädel die „unumgänglichen Momente“ eines solchen Filmes abliefern, um sie uns dann mit leichter Distanz wieder wegzunehmen – und doch ihre Geschichte erzählen: die von zwei ungleichen Brüdern, die sich nach 30 Jahren wieder gegenseitig entdecken.

Hinter der Kamera des bis in die Nebenrollen hoch-besetzten Films stand Tom Tykwer-Kameramann Frank Griebe.


Astrid

Regie: Pernille Fischer Christensen
Schweden/DE/DK 2018, 123 Min., dtF|einz. Vorst. in schwed. OmU, ab 6
Start war 6.12.18

Die junge Frau, die Astrid Lindgren wurde

Von Pippi Langstrumpf über Ron-ja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Unzählige Kinder haben ihre Geschichten gelesen.

Astrid Lindgren wurde mit 18 Jahren unehelich schwanger – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.