Kino für alle

Wir bieten Audiodeskription und Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln

Möchten Sie einen deutschen Film in einer bereits angekündigten Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln auf der Leinwand sehen? Melden Sie sich bei unserem Büro unter office@abaton.de mindestens 3 Tage vorher, dann schalten wir die Untertitel - falls vorhanden - gern dazu.
Möchten Sie einen Wunschtermin mit uns vereinbaren? Kontaktieren Sie uns unter office@abaton.de, Vormittagsvorstellungen ab 10 Personen sind bei uns auch kurzfristig möglich.

Über die Smartphone-App Greta können Sie die Audiodeskription für zahlreiche aktuelle Kinofilme herunterladen, so dass Sie den Film mit Ihrem Smartphone und den eigenen Kopfhörern erleben können. Eine Liste aller Filme, für die eine Audiodeskription über Greta verfügbar ist, finden Sie auf der Greta-Website.

Bei folgenden Filmen sind erweiterte Untertitel für Hörgeschädigte möglich:

Filmtitel
Ausstattung
Aktuelle Filme
Aktuelle Kinderfilme
Die drei !!!

Dokumentarfilm

Unheimlich perfekte Freunde

Regie Marcus H. Rosenmüller
DE 2018, 92 Min., dtF, empf. ab 8
Start war 4.4.19

Frido hat es nicht leicht!

Marcus H. Rosenmüller (,Wer früher stirbt, ist länger tot‘) verfilmt hier das Drehbuch von Nora Lämmermann und Simone Höft in einem Film, der trotz seiner phantastischen Handlung voll in der Wirklichkeit seiner jungen Helden geerdet ist. (mehr ---> )


Rocca verändert die Welt!

Regie: Katja Benrath
DE 2019, 101 Min., dtF, frei ab 0/empf. ab 8
Start war 18.4.19

Pippi Langstrumpf in Hamburg

Dem Team Hilly Martinek (Drehbuch) und Katja Benrath (Regie) ist hier ein besonders schöner Kinderfilm gelungen – mit einer Heldin, die einfach alle in die Tasche steckt und vor wirklich nichts zurückschreckt (während sie uns zum Lachen und zum Weinen bringt). Und vielleicht gibt es sogar Ähnlichkeiten zu einer gewissen Pippi Langstrumpf – als Mädchen von heute. (mehr ---> )


Die drei !!!

Regie Viviane Andereggen
DE 2019, 99 Min., dtF, frei ab 0/empf. ab 8
Start war 25.7.19

Mädchen-Power jetzt im Kino

Seit 2006 sind die drei Mädchen (auf den Spuren von Die drei ???, die es seit 1979 gibt) die Heldinnen der „Detektivgeschichten für clevere Mädchen“. Inzwischen gibt es fast 80 Bände und Hörspiele mit Kim, Marie und Franzi. Auch im Film ist Franzi die Sportliche, Kim die stillere Leseratte und die modische Marie immer auf ihr Äußeres bedacht. (mehr ---> )


Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Regie: Caroline Link
DE 2019, 119 Min., dtF, ab 0
Start war 25.12.19

Nach den Erinnerungen von Judith Kerr

Januar 1933. Die Kempers leben in Berlin. Vater Arthur ist Theaterkritiker. Eines Morgens ist er verschwunden. Auf einen Tip hin, dass die Nazis ihn verhaften wollen, hat er Deutschland Hals über Kopf verlassen. Auch seine Frau zögert keinen Augenblick. Ihre Kinder Max und Anna sollen ihre Koffer packen: „Nur das Nötigste!“. So entscheidet sich Anna für den Stoffhund, den sie zu Weihnachten geschenkt bekommen hat und lässt das rosa Kaninchen zurück. Über Prag kommen sie in Zürich an. Der Vater hat keine Arbeit mehr und der Familie geht das Geld aus. Als er ein Angebot einer deutschsprachigen Zeitung aus Paris bekommt, zieht die Familie dorthin…

Es ist eine Zeit auf engstem Raum. Die Pariser Wohnung der Familie ist winzig. Anna und Max kämpfen mit der französischen Sprache und hoffen auf eine Rückkehr nach Berlin. Jeden Tag macht Anna ein Kreuz in einen Kalender – ein Tag weniger bis zur Rückkehr in ein normales Leben.

Judith Kerr hat in ihrem Buch ihre eigene Geschichte aufgeschrieben: die Zeit der Flucht ihrer Familie vor den Nazis durch mehrere Länder bis nach London. Ihr Vater, der Arthur Kemper des Romans, ist niemand anders als der Schriftsteller und Theaterkritiker Alfred Kerr. Sie selbst erinnert diese Zeit eher als „spannend“ denn als „beängstigend“. In der materiellen Not hat ihre Familie einen großen inneren Zusammenhalt erlebt. Die vielseitige Caroline Link, die Kästners ,Pünktchen und Anton‘ ebenso in Bilder zu fassen weiß wie Scott Campbells ,Im Winter ein Jahr‘ oder Kerkelings Kinderzeit mit ,Der junge muss an die frische Luft‘, hat Judith Kerrs Fluchtjahre auf die Leinwand gebracht.