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So 6.5.
11:00
dtF

Marnie

Regie: Alfred Hitchcock
Drehbuch: Jay Presson Allen
Kamera: Robert Burks
Musik: Bernard Herrmann
Darsteller: Tippi Hedren, Sean Connery, Diane Baker, Louise Latham, Alan Napier, Bruce Dern
US 1964, 130 Min., dtF, ab 16
 feste Termine im  FilmABC
 Vorstellung mit Gast (Tickets z.Zt. nur an der Kasse erhältlich) 6.5. um 11:00 Uhr

Marnie-Plakate

Zu „Hitch und ich“ in den Kammerspielen

Marnie klaut überall Geld. Am einfachsten ist das auf ihrer Arbeitsstelle. Jetzt hat sie sich mit 10.000 Dollar abgsetzt und reist quer durch die USA, um ihre Mutter zu besuchen. Da sie die Mutter großzügig beschenkt hat, braucht Marnie neue Dollars und sucht sich einen neuen Job. Der junge Mr. Rutland hat sie eingestellt. Marnie ahnt nicht, dass der bald ihre Kleptomanie durchschaut, was den Mann – Mark heißt er – nicht davon abhält, sich in Marnie zu verlieben. Gleich beim ersten Diebatahl überführt er sie … und zwingt sie, ihn zu heiraten! Was wiederum nicht heißt, dass Marnie auch mit ihm schläft…!

Aber immerhin: Von seinem Trieb abgesehen, ist Mark ein aufmerksamer Beobachter. Als die beiden zusammen ihre Mutter besuchen, hat er genug Hinweise gesammelt, so dass es ihm gelingt, dass sich die Frauen an einen tödlichen Unfall erinnern, der ihrer beider Leben aus der Bahn geworfen hat…

,Marnie‘ ist zweifelsohne Hitchcocks am meisten von der Psychoanalyse beeinflusster Film, der zeigt, wie Traumata als Folgen von Verbrechen zur Ursache neuer Verbrechen werden. Tippi Hedren war nicht Hitchcocks erste Wahl, aber Grace Kelly, die schon zugesagt hatte, lenkte ein, als ihre fürstliche Familie meinte, dass eine irre Kleptomanin keine Rolle für die frischgebackene Fürstin von Monaco ist. Den – moralisch ebenfalls zweideutigen – männlichen Part hat Sean Connery übernommen.

Vorstellung mit Gast
Begleitend zu „Hitch und ich“ in den Kammerspielen (Szenische Lesung am 24.4. mit Jens Wawrczeck und Mareike Eidemüller, Vibraphon) zeigen wir am 6. Mai um 11 Uhr Hitchcocks Film ,Marnie‘. Jens Wawrczeck gibt eine Einführung und teilt im Anschluss seine Liebe zu Hitchcocks Filmen mit dem Publikum. – Einen Überblick über die kleine Reihe finden Sie hier.