Heidi

Regie: Alain Gsponer
Drehbuch: Petra Volpe
nach dem Buch von Johanna Spyri
Kamera: Matthias Fleischer
Musik: Niki Reiser
Darsteller: Anuk Steffen, Quirin Agrippi, Bruno Ganz, Isabelle Ottmann, Peter Lohmeyer, Maxim Mehmet, Katharina Schüttler, Hannelore Hoger, Jella Haase, Heinrich Giskes
DE/Schweiz 2015, 111 Min., dt.F., ab 0/empf. ab 7
Start war 10.12.2015
 feste Termine im  FilmABC

Neue, frische Verfilmung des Klassikers

Im Buch aus dem Jahr 1880 erzählte Johanna Spyri die Geschichte eines jungen Mädchens, das es nicht leicht hat. Da ihre Eltern tot sind, lebt die neunjährige Heidi bei ihrer Tante Dete. Weil die Zeiten schlecht sind, und Dete das Kind eines Tages zu viel (sprich: zu teuer) wird, bringt sie es zum Großvater. Der Almöhi lebt als alter Grantler oben auf der Alm mit den Tieren. Was zuerst wie eine Strafe erscheint, wird für die kleine Heidi bald zum Paradies. Den einsamen Opa hat sie mit ihrem offenen Wesen schnell geknackt und der gleichaltrige Geißenpeter wird ihr bester Freund. Zusammen genießen die beiden Kinder die Freiheit des Lebens in der Natur.

Doch dann haben die Erwachsenen – hier Tante Dete – „nochmal nachgedacht“! Und so wird Heidi nach Frankfurt verpflanzt. In der Großstadt gibt es eine wohlhabende Familie (mit Hausdiener!), die sie aufnimmt, damit Heidi auf die gleichaltrige Klara aufpasst, die gelähmt im Rollstuhl sitzt…

In seiner neuen Verfilmung zeigt Alain Gsponer (,Das kleine Gespenst‘) das harte, naturnahe Leben auf der Alm ebenso wie das abgehobene, immer etwas ironische Leben in der Großstadt – mit Bruno Ganz als grummelnder Großvater auf der einen Seite und Hannelore Hoger und Peter Lohmeyer (als Großmutter und Hausdiener) auf der anderen. Das verbindende Element ist die neunjährige Darstellerin der Heidi, die – im Sinne des Wortes – alle Herzen öffnet.

Deutscher Trailer (FSK unbekannt)