Filmfest Hamburg 2020

24. September bis 3. Oktober
 feste Termine im  FilmABC

Das Filmfest Hamburg in Covid-Zeiten

Die Filmfest-Eröffnungsgala…
am 24. September findet dieses Jahr auch im Abaton statt! Wir übertragen ab 19.30 Uhr live die Eröffnungsfeier aus dem Cinemaxx!
Im Anschluss zeigen wir nicht den Eröffnungsfilm, dafür aber den letzten Film von Rainer Werner Fassbinder: Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel mit Brad Davis, Franco Nero und Jeanne Moreau. Die Romanvorlage stammt von Jean Genet aus dem Jahr 1947. Erzählt wird die Geschichte des Matrosen Querelle, seiner Leidenschaften und seiner Verbrechen. Gedreht wurde in einem stilisierten theaterhaften Set, das der Filmarchitekt Rolf Zehetbauer entwarf. Ein radikaler Roman und ein radikaler Film.


Das FILMFEST-Team zeigt in diesem Jahr bis zu 70 Filme in zehn Sektionen. Geplant sind Filmaufführungen in den sechs üblichen Festivalkinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Passage, Metropolis und Studio Kino. Aufgrund der zu erwartenden Platzbeschränkungen in den Kinos bietet FILMFEST HAMBURG zusätzlich Streaming-Tickets an, um die Platzkapazitäten der jeweiligen Kinos voll auszuschöpfen.

Auch wird die 17. dokumentarfilmwoche hamburg bei FILMFEST HAMBURG zu Gast sein und Teile ihres Festivalprogramms nachholen, das im April 2020 ausfallen musste. Die dokumentarfilmwoche wird am letzten Filmfest-Wochenende das Metropolis bespielen und mit FilmemacherInnen sprechen. Das 2019 eingeführte Programm »Filmfest ums Eck« mit Filmaufführungen in den Stadtteilkinos wird fortgeführt.

FILMFEST HAMBURG verzichtet bei den Filmeinreichungen in diesem Jahr auf den deutschen Premierenstatus. Auch die Wettbewerbe werden ausgesetzt. Alleinige Ausnahme ist der mit 5.000 Euro dotierte Commerzbank-Publikumspreis, der in diesem Jahr an den besten Film des gesamten Festivals verliehen wird.

Nach den Filmen wird es in den Kinos digitale Live-Gespräche oder vorab aufgezeichnete Q&A’s mit den Gästen geben, die alle auch auf der FILMFEST-Website abrufbar sein werden. Die Rahmenveranstaltungen für Branche und Publikum werden ebenfalls an die aktuelle Situation angepasst. Das heißt, die Talks und Panels sowie die Bargespräche mit den FilmemacherInnen im Fokus und das Cinephile Quartett werden überwiegend digital stattfinden.