Der Mann, der vom Himmel fiel

Regie: Nicolas Roeg
Drehbuch: Paul Mayersberg
nach dem Roman von Walter Tevis
Kamera: Anthony B. Richmond
Musik: John Phillips, Stomu Yamastha
Darsteller: David Bowie, Buck Henry, Candy Clark, Rip Torn, Bernie Casey
GB/US 1976, 139 Min., engl.OmU, ab 16
 feste Termine im  FilmABC

Kult-Science-Fiction mit David Bowie

Er ist auf die Erde gekommen, doch ein Raumschiff gibt es nicht. Mr. „Newton“ ist ein Außerirdischer, doch er sieht aus wie wir. Eines Tages stolpert er über die Hügel von New Mexico. Es heißt, dass er von einem Planeten kommt, auf dem eine mörderische Trockenheit herrscht. Er braucht Wasser und dann will er zurückkehren.

Im ersten Anlauf funktioniert das gut. Mit seinem technologischen Wissen baut er einen milliardenschweren Konzern auf, der das Raumschiff zur Rückkehr bauen wird. Doch dann lernt er mehr über die Erde, geht in die Kirche, trinkt Alkohol, hat Sex…

Nicolas Roeg, der schon in seinem ersten Film ,Performance‘ mit Popstar Mick Jagger zusammengearbeitet hatte, fand in David Bowie einen Darsteller, der fähig war, einen Menschen darzustellen, der ganz anders denkt und fühlt, eigentlich unverwundbar ist … und doch scheitert. ,The Man Who Fell to Earth‘ ist von heute aus gesehen ein Science-Fiction-Film, eine gründliche Demontage des amerikanischen Traums und eine verrückte Reise in die Siebziger Jahre.

Wir zeigen ,Der Mann, der vom Himmel fiel‘ zur „Blackstar“-Aufführung in der Elbphilharmonie (1. Mai um 20 Uhr). Der Dirigent André de Ridder und sein Ensemble stellen dabei ihre Bearbeitung von David Bowies letztem Album „Blackstar“ vor.