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Do 1.8.
19:30
dtF

Ich war zuhause, aberů

Drehbuch, Regie: Angela Schanelec
Kamera: Ivan Markovic
Darsteller: Maren Eggert, Jakob Lassalle, Clara Moeller, Franz Rogowski, Lilith Stangenberg
DE/Serbien 2019, 105 Min., dtF, ab 6
Start ab 15.8.2019
 feste Termine im  FilmABC

Angela Schanelec

Vom (Nicht-)Verstehen

Astrid lebt mit Sohn und Tochter in Berlin. Sie arbeitet in einem Berliner Kulturbetrieb. Der Sohn Philipp ist dreizehn Jahre alt und war gerade eine Woche verschwunden. Kommentarlos wohnt er wieder zuhause und geht zur Schule, wo die Lehrer beraten, wie man auf diese „Aktion“ reagieren soll. Dann schlüpfen alle in Kostüme für die Schulaufführung von Shakespeares Hamlet.

Währenddessen hat Astrid so ihre eigenen Probleme. Sie erfährt eher durch Zufall, dass ihr Ex-Mann vor einiger Zeit an Krebs gestorben ist, sie will ein Fahrrad kaufen und gerät an einen wortkargen Mann mit Kehlkopfkrebs. Probleme gibt es aber erst, als sie das Fahrrad zurückbringt, weil etwas nicht funktioniert.

Die deutsche Regisseurin Angela Schanelec hat ihren neuen Film auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt und wurde gleich mit dem Regiepreis – einem der Silbernen Bären – ausgezeichnet. Mit Quentin Tarantinos neuem Film verbindet sie, dass sie keine „Geschichte“ erzählt, sondern ein Thema auslotet. In ,Ich war zuhause, aber…‘ geht es um das Verstehen, um die Sicherheit – oder Unsicherheit – wirklich verstanden zu werden. Mit den Mitteln eines Kunstwerkes stellt ihr Film die Frage nach der (Un-)Möglichkeit von Authentizität.

Premiere
Am 1. August um 19.30 Uhr sind die Regisseurin Angela Schanelec und die Hauptdarstellerin Maren Eggert zu Gast.

Deutscher Trailer (FSK unbekannt)