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„Nachts träume ich von Van Gogh“

Die Stadt Dafen liegt in Südchina. Sie ist DIE Fälscherstadt. Auf engstem Raum entstehen hier Millionen Meisterwerke. Tausende Maler reproduzieren Tag und Nacht die Ikonen der Kunstgeschichte – von van Gogh bis Monet – während ganze Familien inmitten dieser Werke leben, schlafen und träumen…

Im südchinesischen Dafen gibt es nichts, was es nicht gibt: Ein Gerhard Richter ist ab 30 Euro zu haben, ein kleiner van Gogh kostet 45 Euro, seine „Sonnenblumen“ in mittelgroß kosten nur 100. Monets „Seerosen“ gibt es für 120, Rembrandts Selbstporträts für 150. Nur für das Lächeln der Mona Lisa muss man richtig blechen: sicher mehr als 200 Euro. Angeblich, weil es für Chinesen nicht so einfach ist, sie abzumalen. 

Der Output der Fälscherstadt ist gigantisch: Über zehn Millionen Bilder werden hier pro Jahr hergestellt. Zahllose Maler kopieren die Werke großer Meister, die meist in Großbestellungen nach Europa und Amerika verkauft werden. Dafens Kinder wachsen zwischen Klimts „Kuss“ und Munchs „Schrei“ auf, Familien schlafen unter van Goghs „Sternennacht“, beobachtet von Vermeers „Mädchen mit den Perlenohrringen“. 

Pressestimmen
"Der Film stellt subtil die Frage, was schwerer wiegt: Ein perfekt gefälschter Caravaggio? Oder vielleicht ein Original, das gesellschaftliche Realität fälscht?", fragt titel, thesen, temperamente.
Die Testkammer meint, "alles ist schwungvoll und ansprechend eingefangen, so dass sich die weiterführenden Fragen nach Kunst und Originalität unaufdringlich einschleichen und der Film zudem sehr gut unterhalten kann."
"Visuell interessiert sich der polnische Regisseur vor allem für das Nebeneinander von Mensch und Kunst. Für die Alltäglichkeit des Kunstwerks im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, für Imitation als Akt der Liebe, für die Gleichzeitigkeit von vergänglichen, menschlichen Körpern und ewiger Idee gewordenem Werk.", so der Filmdienst.

Manche mögen’s falsch
Start war 6. November 2025

Drehbuch, Regie Stanislaw Mucha (Dokumentarfilm)

Kamera Marcus Winterbauer

DE 2025, 90 Min., chin.OmU

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