,Kein Land für Niemand‘ begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.
Durch exklusive Interviews mit Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und politischen Entscheidungsträger:innen hinterfragt der Film die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?
Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.
Drehbuch, Regie Max Ahrens, Maik Lüdemann (Dokumentarfilm)
Kamera Nils Kohstall, Maik Lüdemann
Musik Ophelia Hausmann
Mit Aladin El-Mafaalani, Marcel Fratzscher, Maurice Höfgen, Simin Jawabreh u.v.a.
DE 2025, 112 Min., dtF, ab 12