Léa Seydoux spielt hier eine bekannte französische Konzertpianistin. Lucy hat auf einen Teil ihrer Karriere verzichtet und ist mit ihrem österreichischen Mann Philip und ihrem Sohn in einen kleine Ort in Deutschland gezogen. Dort will sich Filmemacher Philip von seinem Burnout erholen. Lucy ist zuhause, aber nicht daheim.
Das spürt sie besonders, als eines Tages die Polizei vor der Tür steht und Philips Computer und Handy beschlagnahmt. Ein Vorwurf steht im Raum, mit dem Lucy nie gerechnet hätte: Philip soll Fotos und Videos getauscht haben, die sexuellen Missbrauch an Kindern zeigen. – Ist ihr Mann ein Monster?
Den Part der Kommissarin, deren Leben ebenfalls nicht frei von Problemen ist, hat Jella Haase übernommen.
Der Film ist mehrsprachig (englisch, französich, deutsch). Die fremdsprachigen Teile sind deutsch untertitelt.
Pressestimmen
"Seydoux brilliert.", schreibt der Standard. "Kreutzer hat ein authentisches Figurenensemble versammelt. (...) Einige aufmerksam beobachtete Momente ermöglichen Léa Seydoux, ihr ganzes schauspielerisches Können darzubieten."
"Marie Kreutzer erzählt das ganz aus der Perspektive der Frau, die nach und nach immer schlimmere Wahrheiten erfahren muss. Ein beklemmendes Drama, aber behutsam inszeniert und stark gespielt.", so die Berliner Morgenpost.
"Marie Kreutzer gelingt es, dem Publikum einen Zugang zum Tabuthema zu öffnen." Und: "In ’Gentle Monster’ gelingt ihr genau dieser differenzierte Blick auf die schmerzlichen Abgründe der menschlichen Seele. In leisem Ton - die Dämme brechen innerlich. Ein eindringliches Drama.", sagt der NDR.
Drehbuch, Regie Marie Kreutzer
Kamera Judith Kaufmann
Musik Camille
Schntt Ulrike Kofler
Besetzung Léa Seydoux, Jella Haase, Laurence Rupp, Catherine Deneuve, Malo Blanchet
AT/FR/DE 2026, 114 Min., dt.F. (teilw. mit dt. UT), ab 16