Steven Spielberg hat es nicht ausgehalten. Knapp 50 Jahre nach ,Close Encounters of the Third Kind‘ (,Unheimliche Begegnung der dritten Art‘) – damals mit Richard Dreyfuss, François Truffaut, Teri Garr und Melinda Dillon nach einem Drehbuch von Paul Schrader – musste er nochmal die Außerirdischen ganz nah an sich und sein Publikum ran lassen.
Diesmal hat hat ihm sein erprobter Autor Volker Koepp das Drehbuch geschrieben, Emily Blunt und Josh O’Connor kommen den Besuchern nahe: Emily Blunt beginnt, wie sie zu sprechen, und Josh O’Connor behauptet, er kann die „Geräusche“ verstehen.
Es geht Spielberg vor allem darum, was denn wirklich wäre, wenn sich herausstellen würde, dass die Aliens bereits da sind oder waren? Das geht auf die „Vorsicht“ amerikanischer Institutionen zurück, die alles, was UFO heißt (heute sagt man UAP) unter den Teppich kehrt – seit dem Vorfall in Roswell 1947 bis heute.
Das hat vielleicht damit zu tun, dass Spielberg, als er bei der Vorbereitung von ,Close Encounters‘ ein wenig bei der NASA nachfragte, einen langen Brief zurück bekam, in dem die NASA vor dem Thema warnt und Spielberg dringend empfiehlt, das ganze Projekt zu streichen. Spielberg: „Wenn die NASA sich die Zeit nimmt, mir einen 20seitigen Brief zu schreiben, wusste ich, dass da irgendwas los ist.“
Regie Steven Spielberg
Drehbuch David Koepp
Kamera Janusz Kaminski
Musik John Williams
Besetzung Emily Blunt, Josh O’ Connor, Colin Firth, Eve Hewson, Colman Domingo, Wyatt Russell
US 2025, 145 Min., engl.OmU, ab 12