Stravinsky-Filme
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Wir zeigen in Kooperation mit den Hamburger Philharmonikern
Filme zu und mit Stravinskys ,Sacre du Printemps‘.
Im November folgt ein Stravinsky-Abend mit Oliver Hermann
und seiner Dokumentation ,Igor Stravinsky – Le Sacre du Printemps‘.

Rhythm is it! So 30.9.+ 7.10. um 10.45
Ballets Russes So 14.+21.+28.10. um 11.00
Stravinsky-Abend Mo 12.11. um 19.30

 
Rhythm is it!
Dokumentarfilm von Thomas Grube, Enrique Sánchez Lansch
mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle,
Royston Maldoom, Susannah Broughton, Volker Eisenach,
sowie Marie Theinert, Olayinka Shitu, Martin Eisemtraut u.v.a. Jugendlichen
BRD 2004, 104 Min., dt.F./ Interviews engl.OmU, ab 0

So 30.9.+ 7.10. um 10.45


Mit seinem Amtsantritt als Dirigent der Berliner Philharmoniker brachte Simon Rattle mehrere Initiativen ein, die das Orchester aus dem Elfenbeinturm des Kulturtempels herausführen sollen: Neue Zuschauerkreise sollen in die Philharmonie kommen, das Orchester soll hinaus in die Stadt. Eines der neuen ,Education‘-Projekte des Orchesters lud 250 Schülerinnen und Schüler aus Berlin ein, in einer einmaligen Vorführung zu Stravinskys ,Sacre du printemps‘ als Tanzensemble aufzutreten.

Der britische Choreograph Royston Maldoom und seine Mitarbeiterin Susannah Broughton haben die scheinbar unlösbare Aufgabe übernommen, mit den Jugendlichen innerhalb von sechs Wochen eine gut halbstündige Tanzaufführung einzustudieren. Dazu mussten die Schüler und Schülerinnen erst einmal lernen ,zu arbeiten‘. „You can change your life in a dance class“! sagt Royston Maldoon den Kindern. Erst als das ewige Geschwatze aufhört, beginnen sie, ihren Körper zu spüren...

Die Entwicklung der Jugendlichen in der sechswöchigen Probenphase, die allmähliche Entdeckung, daß das Leben viel mehr zu bieten hat, wenn man sich investiert, ist das pulsierende Herz des Films. Parallel dazu zeigt ,Rhythm is it!‘ die Arbeit des Orchesters und einer Tanzgruppe, deren Tänzer und Tänzerinnen in der Aufführung die Hauptrollen tanzen werden.

Simon Rattle und Royston Maldoom erzählen in Interviews von ihrer ersten Begegnung mit der Kunst: welch’ erstaunliche Übereinstimmung bei den beiden sonst so unterschiedlichen Künstlern.











 
Ballets Russes
Dokumentarfilm von Dayna Goldfine, Dan Geller
mit Irina Baronova, Yvonne Chouteau, Yvonne Craig, Alicia Markova, Miguel Terekhov u.v.a.
USA 2005, 118 Min., ab 0, dt.F.
So 14.+21.+28.10. um 11.00

1909 gründete Sergej Diaghilev mit einer Gruppe russischer Exilanten in Paris die ,Ballets Russes‘, deren Aufführungen vor allem bei der Avantgarde europäischer Künstler auf besonderen Zuspruch stieß und auch später in den USA Furore machten, wo heute noch viele der großen Tänzerinnen und Tänzer aus den 20er und 30er Jahren leben.

Das Dokumentar-Team, das vor 10 Jahren mit ,Isadora Duncon‘ debütierte, hat die zum Teil heute noch sehr aktiven, gut 80jährigen Künstler besucht und läßt sie in diesem Film aus ihren ereignisreichen Leben erzählen. In zweijähriger Schnittarbeit haben die Macher aus diesen Interviews und dem umfangreichen Archivmaterial ihre ergreifende Reportage über die ,Ballets Russes‘ zusammengestellt.

 
Stravinsky-Abend
mit Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz
12.11. um 19.30 Uhr

Igor Stravinsky in Erinnerungen und Gesprächen
Gelesen von Hans-Jürgen Schatz

Le sacre du printemps
Spielfilm ohne Dialoge zur Musik des ,Sacre‘
von Oliver Herrmann,
BRD 2004, 38 Min., ab 16


Der Stummfilm, eine assoziative Bildergeschichte über Sehnsucht, Leidenschaft und ritualhafte Beschwörung einer geheimnisvollen Parallelwelt, wurde am 15. Februar 2004 im Rahmen der Berlinale uraufgeführt. Der mehrfach preisgekrönte Filmemacher und Fotograf Oliver Hermann hat sich vom „Sacre du printemps“ zu einer geheimnisvollen Geschichte inspirieren lassen, die ihn und seine Protagonisten in die Welt der Santeria-Religion führt, einer der wenigen heute noch praktizierten archaischen Ritual-Religionen.
In seiner „Sacre“-Version wird die materielle Welt von einer großen, namenlosen Stadt verkörpert, und die parallel existierende spirituelle Welt durch ein geheimnisvolles Santeria-Ritual auf einer tropischen Insel.

Ausgezeichnet als bester ausländischer Film beim Beverly Hills Film Festival 2004.


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