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10. französisches Jugendfilmfestival |
Das
Programm im Abaton
mit Filmbeschreibungen und ein Anmeldeformular gibt es zum Download. |
| Kirikou et la sorcière | Die wunderbare Kinderfabel aus Afrika |
| Hop | Ex-Anarchisten und ein schwarzer Junge gegen die Bürokratie |
| Entre les murs | Ein Film über die französische Schule heute (Goldene Palme 2008) |
| Etre et avoir | Das Porträt einer kleinen Dorfschule in Südfrankreich |
| Le dernier métro | François Truffauts Film über ein Theater im besetzten Paris |
| Malabar princess | Familienkomödie um ein Kind, das nicht an den Tod seiner Mutter glaubt |
| Le fabuleux destin d’Amélie Poulain | Kleine Fabeln um ein Mädchen (nicht ganz) von heute |
| Moi César | Der kleine César ist 10 und hat sich das erste Mal verliebt |
| Persepolis |
Das Schicksal eines persischen Mädchens nach den Comics von Marjane Satrapi |
| La promesse | Das (viel zu) große Versprechen eines kleinen Jungen |
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Kirikou et la sorcière
Zeichentrickfilm von Michel Ocelot, Bénédicte Galup Termine 8.4. um 9.30 + 11.00 + 13.00 + 15.00 In einem kleinen Dorf in Westafrika. Der kleine Kiriku ist ein besonderes Kind. Kaum auf die Welt gekommen, spricht er schon und weiß genau, was er will. Kirikus Dorf ist kein glücklicher Ort. Abseits der Hütten wohnt eine ,böse‘ Zauberin. Jeden, der ihr zu nahe kommt, zwingt Karaba mit Blitzen in ihre Gewalt!
Aber der kleine schlaue Kiriku macht sich auf, um das Geheimnis der Hexe herauszufinden. Das ist nicht nur ein großes Abenteuer, sondern – nachdem alle Gefahren überstanden sind – auch eine sehr große und angenehme Überraschung...!
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Hop
Regie Dominique Standaert Termine 8.4. um 10.00 + 12.00, 9.4. um 9.30 + 11.30 + 15.00 Der Jugendliche Justin kommt aus Afrika und lebt in Belgien. Eines Tages wird sein Vater festgenommen, der illegal in Belgien lebte und soll abgeschoben werden. Kann man da was machen? Man kann! sagt Frans, ein Ex-Kommunist und Kämpfer und er treibt Justin an, das Unmögliche zu versuchen: seinen Vatern mit ,allen Mitteln‘ vor der Abschiebung zu bewahren. In scheinbar kühlen Schwarzweißbildern geht der Film gefühlvoll auf die Nöte des jungen Justin ein und stellt sich ganz auf seine Seite. ![]() |
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Entre les murs
Regie Laurent Cantet Termine 9.4. um 9.00 + 12.00
Die Klasse einer Pariser Oberschule („Collège“): bunt gemischt sitzen Jugendliche der verschiedensten Hautfarben in der Klasse. Eins ist ihnen gemeinsam: sie haben „keinen Bock“ ... und sie wissen, warum. Noch nie hat ihnen das, was sie hier lernen, in ihrem Leben etwas gebracht! Wer spricht heute noch im Konjunktiv? Also...! François Bégaudeau en classedans « Entre les murs » |
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Etre et avoir
Regie Nicolas Philibert Termine 10.4. um 13.00, 12.4. um 9.30 + 15.00 Der französische Dokumentarfilmer Nicolas Philibert (in Deutschland ist sein Film ,Im Land der Stille‘ über das Leben Gehörgeschädigter bekannt) hat eine der letzten Dorfschulen in Frankreich besucht – in einem kleinen Ort in der südfranzösischen Auvergne. Dort sitzen die Kleinen neben den Mittelgroßen, alles geschieht in einem Raum und gleichzeitig. Ein halbes Jahr hat der Regisseur das Leben der Kinder und ihrer Familien verfolgt und mit großer Anteilnahme und Authentizität eingefangen. Der dokumentarische, aber auch behutsam inszenierte Film (die Kamera war ja nicht zufällig anwesend, als einer der etwas Älteren von seinem schwerkranken Vater erzählt) lebt durch die Gestalt des sympathischen, ruhigen Lehrers Georges Lopez, der seinen Job seit 20 Jahren und offensichtlich sehr gerne macht. ![]() |
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Le dernier métro
Regie François Truffaut Termine 11.4. um 11.00, 12.4. um 11.30 Während der Besatzungszeit in Paris. Der jüdische Besitzer des Theaters ,Montmartre‘ lebt versteckt in einem Kellerraum unter der Bühne. Seine Frau leitet jetzt das Theater und studiert das neue Stück mit den Schauspielern ein. – Ein hochkarätig besetztes ,Melo‘ von François Truffaut, das genau und doch ironisch die letzten Kriegsjahre in Paris nachzeichnet, in denen die Theater jeden Abend voll waren, weil viele es sich nicht mehr leisten konnten, zu Hause zu heizen.
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Malabar princess
Regie Gilles Legrand Termine 12.4. um 9.00 + 11.00 + 13.00 So richtig überwunden hat der neunjährige Thomas den Tod seiner Mutter noch nicht: Sie starb wahrscheinlich in einer Gletscherspalte nahe dem Mont Blanc, aber ihr Leichnam wurde nie gefunden. Seit kurzem lebt Thomas bei seinem Großvater in den franz. Alpen. Vor langen Jahren ist dort ein indisches Flugzeug mit dem Namen ,Malabar Princess‘ abgestürzt, von dem vor kurzer Zeit wieder Wrackteile gefunden wurden. Voller Hoffnung, durch einen ähnlichen Zufall seine Mutter zu finden, steigt Thomas zusammen mit einem Freund in die Gletscher des Mont Blanc... ,Malabar Princess‘ ist einer der letzten Filme des vor kurzem verstorbenen Komikers und Schauspielers Jacques Villeret, der hier den Großvater spielt.
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Le fabuleux destin d’Amélie Poulain
Regie Jean-Pierre Jeunet Termine 13.4. um 9.30 + 12.00 + 15.00
Mit einer kleinen Blechdose voller Krimskrams hat alles angefangen. Während Lady Di im Radio stirbt, entdeckt Amélie die Dose im Badezimmer hinter einer losen Kachel. Wie lange hat der Schatz eines kleinen Jungen, der sich darin befindet, darauf gewartet, daß sie, Amélie Poulain, ihn findet und dem ehemaligen Besitzer zurückbringt...?! ![]() |
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Moi César
Regie Marian Quinn Termine 13.+14.4. um 9.00 + 11.00
César Petit ist 10, 1,39 m klein, schüchtern und ein bisschen pummelig. Genau das Gegenteil von seinem Freund Morgan. Der ist gut in der Schule, ruhig, groß und stark, und hat nur ein Problem: Er kennt seinen Vater nicht. Beide sind in Sarah verliebt, das schönste Mädchen der Schule. Wie soll César es bloß anstellen, ihr zu gefallen?
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Persepolis
Regie Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud (Zeichetrickfilm) Termine 13.4. um 13.00, 14.4. um 11.30
Die kleine Marji wächst im Teheran der 70er Jahre auf: Mitglieder ihrer Familie sitzen als „Politische“ in den Gefängnissen des Schah-Regimes. Marji interessiert sich aber mehr für Bruce Lee und die US-Serien im Fernsehen. Dann kommen die Revolution..., die neuen, islamistischen Machthaber, eine noch stärkere Repression und noch mehr politische Gefangene. Nachdem die rebellische Marjane mehrmals aufgefallen ist, schicken die Eltern die 14jährige nach Wien ... wo sie eine ganz andere Welt kennenlernt: mit Shit, Existenzialismus, intellektuellen Gesprächen und ersten sexuellen Erfahrungen. Marjane Satrapi
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La promesse
Regie Luc und Jean-Pierre Dardenne Termine 14.4. um 9.30 + 13.00 Roger schleust illegale Einwanderer aus Afrika nach Belgien ein, bringt sie in einer dreckigen abbruchreifen Bude unter und nutzt sie skrupellos als billige Arbeitskräfte aus. Eines Tages muss sein Sohn Igor mit ansehen, wie sein Vater einen Schwarzarbeiter sterben lässt, um keinen Ärger mit der Polizei zu bekommen. Igor verspricht dem sterbenden Mann, sich um seine Familie zu kümmern. Wird er sein Versprechen halten?
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