Die fünf ständigen Mitglieder des Rats können mit ihrer Stimme alle Anträge des Plenums zu Fall bringen. Das sind Russland, China, USA, Frankreich und England.
Das Veto selbst wird sicher nicht abgeschafft – es ist „vetosicher“. Aber wenn Vetos angesichts von Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingelegt werden, müssen die Verpflichtungen aus dem Völkerrecht und der UN-Charta berücksichtigt werden. Solche Vetos haben zu massiven Verlusten an Menschenleben, zur Vertreibung von Millionen Menschen und zu einer Krise der multilateralen Ordnung geführt.
Der Film, in dem weltweit führende Experten zu Wort kommen, lässt die „Unmöglichkeit von Veränderungen“ beiseite und untersucht reale Wege, um den Stillstand im Sicherheitsrat zu überwinden und einen dritten globalen Konflikt zu vermeiden. Dies ist ein dringender Film für ein globales Publikum – es ist ein Thema, das uns alle betrifft.
Sondervorstellung
Am Dienstag, 17. Februar um 17.30 Uhr zeigen wir den Film in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen Nord.
Der Eintritt ist frei. Freikarten gibt es am Veranstaltungstag an der Kinokasse.
Regie Tim Slade (Dokumentarfilm)
Mit Martin Kimani, Christian Wenaweser, Dr. Ardi Imseis, Julian Borger, Oleksandra Matviichuk
US 2025, 58 Min., engl.OF