Die „Rote Kapelle“ Hans und Hilde lernen sich kennen und lieben, verbringen lange Sommertage an der Krummen Lanke. Sie überlegen, was man gegen dieses Unrecht-Regime der Nazis tun kann…
Dabei vermeiden Andreas Dresen und die Autorin Laila Stieler bewusst dramatische Höhepunkte. Ihr ruhiger Film erzählt von der Kraft der Liebe und vom Drang, das eigene Leben einer größeren Sache zu widmen. Sie porträtieren die von den Nazis (wegen ihrer Funk-Tätigkeit) als „Rote Kapelle“ bezeichnete Bewegung, die im Westen nie richtig wahrgenommen wurde, in der DDR aber Heldenstatus hatte.
Pressestimmen
"Die Filmbiografie ’In Liebe, Eure Hilde’ ist eine berührende Geschichte um eine starke, kurze Liebe und bedingungslose Aufrichtigkeit – im kommunistischen Widerstand.", schreibt Szene Hamburg.
"Andreas Dresen ist ein emphatischer Beobachter und Filmemacher, der immer die Menschen in den erzählerischen Mittelpunkt stellt. Mit ’In Liebe, Eure Hilde’ setzt er abermals - nach ’Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush’ - ein Ausrufezeichen für den Kampf um Gerechtigkeit, das niemanden unberührt lassen dürfte.", meint der NDR.
"So entstehe ein zwar langsam, aber dicht inszeniertes, hervorragend gespieltes Erinnerungsdrama um (fast) vergessenen Widerstand gegen den Faschismus, dem es gelingt, seine Charaktere für ein junges Publikum zugänglich zu machen.", findet filmdienst.de.
Cinefest Preview
Am Dienstag, 10. November um 18 Uhr gibt es dazu eine Einführung von Erika Wottrich von CineGraph.
Regie Andreas Dresen
Drehbuch Laila Stieler
Kamera Judith Kaufmann
Besetzung Liv Lisa Fries, Johannes Hegemann, Lisa Wagner, Emma Bading, Sina Martens, Lena Urzendowsky, Lisa Hrdina, Nico Ehrenteit, Alexander Scheer
DE 2024, 124 Min., dtF, ab 12