Die Schwestern Mahya und Zahra wachsen als unbeschwerte junge Mädchen in Teheran auf: Sie schaukeln auf dem Spielplatz, spielen mit Barbies und treiben Unfug. Doch nach und nach schleichen sich die vielen Einschränkungen, die ihre Gesellschaft Mädchen und Frauen auferlegt, in ihr Leben ein. Mit den ersten Anzeichen der Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, ihre Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich werden alle lustigen Dinge „Sünde“. Gleichzeitig entwickeln sich die Schwestern – zu denen später im Film noch eine dritte Schwester, Maleka, hinzukommt – zu kritischen, sozial engagierten jungen Frauen.
Ihr Onkel, der Filmemacher Massoud Bakhshi, begleitet sie mit der Kamera über 18 Jahre: von ihrer frühen Kindheit im Jahr 2007 bis zur Gegenwart. Schließlich zeigt er den mittlerweile erwachsenen Frauen sein Filmmaterial. Sein Film zeigt, wie die Schwestern lernen, für ihre Rechte und ihre Freiheit einzustehen und zu kämpfen.
Hamburger Premiere
Am Sonntag, 18. August um 19.30 Uhr ist Regisseur Massoud Bakshi mit seinem Film zu Gast.
Drehbuch, Regie, Kamera Massoud Bakshi (Dokumentarfilm)
Musik Mahya
Mit Mahya, Zahra und Maleka Bakshi
AT/DE/FR 2026, 78 Min., farsi OmU, ab 12