dt. Trailer (FSK ab 12)

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Deutsche Fassung
 
 
MONTAG
19.1.
17:00
OBK
OmU
 
 
HEUTE
18.1.
20:40
KK
DIENSTAG
20.1.
22:35
OBK
Einmal sein Leben auf den Kopf stellen

Irgendwo im Süden von Belgien. Kika und ihr Freund erwarten das zweite Kind. Kika arbeitet im Sozialamt; sie weiß wie schlecht es Leuten gehen kann. Dann stirbt ihr Freund und Kikas Leben entgleist: Neben dem Partner und seinem Einkommen ist auch die Wohnung weg. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als Prioritäten zu setzen: 1) Wohnung, 2) Geld.

Von einer anderen jungen Frau erfährt sie, dass man davon leben kann, seinen (getragenen) Slip zu verkaufen. Für Kika öffnet sich eine unbekannte Welt. Und sie ist neugierig. Diese neue Welt besteht aus Macht, Lust und Schmerz. Keine einfache Sache…
Regisseurin Alexe Poukine: „Die Leute tun sich schwer damit, sich vorzustellen, dass man beides sein kann – Mutter und Hure– und noch so vieles mehr. Für mich gibt es auch eine moralische Dimension, die sehr problematisch ist, nämlich dass Sexarbeiter:innen fast immer als Opfer dargestellt werden. Und diese Darstellung hat reale Auswirkungen – sie beeinflusst Gesetze.
Sexarbeiter:innen werden oft als abschreckendes Beispiel gezeigt. Wir wollen nicht glauben, dass eine Frau sich bewusst dazu entscheiden kann, das mit Prostitution verbundene Stigma zu überschreiten – oder es sogar anzunehmen.“

Der Film wurde auf dem Filmfestival in München als bester internationaler Film ausgezeichnet, auf dem Filmfestival in Brüssel bekam Manon Clavel einen Preis als beste Darstellerin, ebenso wie den Lumiere Award in Frankreich. 

Pressestimmen
"Ein Film, der die Ambi­va­lenz des Lebens spiegelt. Es wird eine Fragi­lität der Grenzen aufge­zeigt, welche Jobs gesell­schaft­lich anerkannt sind und welche nicht, und wie diese durch unvor­her­seh­bare Lebens­ver­än­de­rungen verschmelzen.", so artechock.
"Der französisch-belgischen Regisseurin Alexe Poukine gelingt es in ’Madame Kika’ mit Szenen dokumentarischer Qualität den zunehmend gewagteren Plot zu erden. Die Tragik tariert sie mit bitterkomischem Humor aus und umschifft vorurteilsfrei Klischeefallen.", schreibt der Falter.
"Das Besondere am Film ist, dass Regisseurin Alexe Poukine nie urteilt. Weder über ihre Protagonistin noch über ihre Kunden. Stattdessen lotet sie das Thema (käufliche) Sexualität bis aufs Äußerste aus. Das ist schmerzhaft aber vor allem aufrichtig und gefühlvoll.", meint Kulturnews.

Madame Kika
Start war 15. Januar

Regie Alexe Poukine

Drehbuch mit Thomas Van Zuylen

Kamera Coliin Lévèque

Musik Pierre Desprats

Besetzung Manon Clavel, Ethelle Gonzalez Lardued, Makita Samba, Suzanne Elbaz, Anaël Snoek

BE 2025, 115 Min., frz.OmU|dtF, ab 16

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