In ,The Bone Temple‘ schickt Autor Alex Garland seinen jungen Helden aus ,28 Years Later‘ in eine neue, ganz andere Horror-Welt. Er wird Mitglied der „Jimmys“ – eine Killertruppe in Jogging-Anzügen, die über Leichen geht. Am anderen Ende der Skala steht diesmal Ralph Fiennes als Dr. Kelson, er ernsthaft – und vielen Drogen – versucht, einen Infizierten zu „erreichen“. Der neue Film ist anders (und hat Nia DaCosta als Regisseurin), hält aber doch das Niveau des ersten Teils … bis zum furiosen Ende (das auf den dritten Teil neugierig macht.)
Hier noch ein paar Statements aus dem Presseheft:
Danny Boyle sagt: „Nia war die perfekte Wahl für die Regie. Alex Garland und ich waren schon lange Fans ihrer Neuinterpretation von ,Candyman‘ und erkannten, dass Nia über ernstzunehmende Horror-Fähigkeiten verfügt. Sie würdigt das, was die Fans an der Reihe lieben, und macht den neuen Film gleichzeitig zu ihrem eigenen, indem sie ihn in noch dunklere, intensivere Bereiche führt.“
„Was die beiden Filme verbindet, ist, dass sie beide verrückt, eigenwillig und künstlerisch persönliche Werke sind“, bemerkt DaCosta. „Als ich mit Danny und Alex zum ersten Mal über den neuen Film sprach, sagte ich ihnen: ‚Ich werde ihn zu meinem eigenen machen. Ich werde nicht versuchen, einen ‚Danny-Boyle-Film‘ zu drehen. Denn das ist unmöglich. Alex’ Drehbuch unterschied sich sehr von ,28 Years Later‘, sodass es sich für einen anderen Ansatz eignet.“
Alex Garland bestätigt: „Von Anfang an sagte Nia zu Danny und mir, dass die Kamera sich nicht so bewegen würde, wie Danny die Kamera bewegt, und dass der Schnitt nicht so ausfallen würde, wie Danny schneidet. Das hat Danny sehr beeindruckt, denn die meisten Leute hätten instinktiv versucht, seinen Stil zu kopieren, aber Nia hat das nicht getan. Das war beeindruckend und klug. Ihr Film ist ganz anders, und das ist gut so.“
Regie Nia DaCosta
Drehbuch Alex Garland
Kamera Sean Bobbitt
Musik Hildur Guðnadóttir
Besetzung Ralph Fiennes, Alfie Williams, Jack O’Connell, Aaron Taylor-Johnson, Chi Lewis-Parry
UK/US 2026, 110 Min., engl.OmU, ab 18