Kino für alle

Wir bieten Audiodeskription und Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln

Möchten Sie einen deutschen Film in einer bereits angekündigten Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln auf der Leinwand sehen? Melden Sie sich bei unserem Büro unter office@abaton.de mindestens 3 Tage vorher, dann schalten wir die Untertitel gern dazu.
Möchten Sie einen Wunschtermin mit uns vereinbaren? Kontaktieren Sie uns unter office@abaton.de, Vormittagsvorstellungen ab 10 Personen sind bei uns auch kurzfristig möglich.

Über die Smartphone-App Greta können Sie die Audiodeskription für zahlreiche aktuelle Kinofilme herunterladen, so dass Sie den Film mit Ihrem Smartphone und den eigenen Kopfhörern erleben können. Eine Liste aller Filme, für die eine Audiodeskription über Greta verfügbar ist, finden Sie auf der Greta-Website.

Bei folgenden Filmen sind erweiterte Untertitel für Hörgeschädigte möglich:

Filmtitel
Ausstattung
Aktuelle Filme
Happy Burnout
Dokumentarfilm
Audiodeskription, Untertitel
Audiodeskription
Rückkehr nach Montauk
Dokumentarfilm
Audiodeskription, Untertitel
Beuys
Dokumentarfilm
Audiodeskription
Audiodeskription, Untertitel
Aktuelle Kinderfilme
Audiodeskription, Untertitel
Hanni & Nanni
Dokumentarfilm
Audiodeskription, Untertitel

Happy Burnout

Regie: André Erkau
DE 2016, 102 Min., dt.F., ab 6
Start war 27.4.17

Lebenskünstler mit „Burnout“

Fussel heißt unser Mann. Er hat nie was gearbeitet, ist sowas wie ein Alt-Punker. Was nicht heißt, daß er nicht weiß, wie man auf dem Sozialamt immer neue, segensreiche Statuten erkämpft. Von Job-Angeboten und derlei Unbill bleibt Fussel normalerweise verschont. Aber dann kommt es mal hart auf hart und die Frau Linde vom Amt weiß nur noch einen Ausweg: ein Attest als Burnout-Opfer. Hätte allerdings auch Nachteile: Unser kluger Held müsste in einer Anstalt auf Station – zu echten Burnout-Opfern…

Hatten wir schon erzählt, daß Fussel auch eine Tochter hat, der er immer wieder verspricht, sich mit ihr zu treffen? Und daß er nicht einmal ihre Geburtstage auf die Reihe bekommt? Naja. Jetzt ist Fussel „mal weg“ und trifft auf eine erlesene Auswahl echt geschädigter Menschen. Und da stellt sich jetzt doch die eine oder andere Frage.

Wotan Wilke Möhring spielt in André Erkaus Komödie den gealterten Punk und trifft auf Michael Wittenborn und Kostja Ullmann (als Patienten). Die Psychologin des Ganzen spielt Anke Engelke. Das Ergebnis ist ein deutscher Wohlfühlfilm mit Splittern unschöner Wahrheiten.


Einsamkeit und Sex und Mitleid

Regie: Lars Montag
DE 2017, 119 Min., dt.F., ab 16
Start war 4.5.17

Nach dem Buch von Helmut Krausser

Vincent und Vivien, Minnie und Mahmud, Janine und Julia, Thomas und Uwe – sie alle sind Menschen von heute und „irgendwo nicht ganz dicht“. ,Einsamkeit und Recht und Freiheit‘, ähh sorry, ,Einsamkeit und Sex und Mitleid‘ spielt in einer deutschen Großstadt und verbindet die Leben von gut einem Dutzend Charakteren durch Sex. Und schaut von da aus hinaus in ihre Leben: ein buntes, lustvolles Kaleidoskop von Beziehungen zwischen deutschen Großstädtern.

Helmut Krausser, Autor des gleichnamigen Romans von 2009, und Regisseur Lars Montag haben das gemeinsam das Drehbuch geschrieben, das ein bunter Strauß unbekannter Darsteller um Jan Henrik ,Mäuschenstill‘ Stahlberg in Szene setzt. Deutsches Kino ganz nah dran am Puls der Zeit.


Rückkehr nach Montauk

Regie: Volker Schlöndorff
DE/FR/IR 2016, 106 Min., engl. O.m.U., ab 0
Start war 11.5.17

Volker Schlöndorff auf den Spuren von Max Frisch

In seinem Roman erzählt Max Zorn von seiner Beziehung zu Rebecca – einer Liebe, die er nicht vergessen kann. Die Präsentation des Buches in New York City gibt ihm Gelegenheit, Rebecca wiederzusehen. Die beiden vereinbaren, gemeinsam ein Wochenende zu verbringen: in Montauk, an der Spitze von Long Island.

Das Drehbuch haben Volker Schlöndorff und der irische Schriftsteller Colm Tóibín (u.a. Vorlage zum Film „Brooklyn“ mit Saoirse Ronan) geschrieben. Es ist von der Stimmung in Max Frischs Erzählung „Montauk“ inspiriert. Stellan Skarsgård und Nina Hoss spielen das Paar, das ihrer Liebe nachspürt. ,Return to Montauk‘ entstand in englischer Sprache auf Long Island und in New York City. (mehr ---> )

Vorstellung mit Volker Schlöndorff
Der Regisseur wird am 2. Juni zur Vorstellung um 19 Uhr im Abaton zu Gast sein. Bei dieser Gelegenheit läuft die deutsche Fassung.


Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper

Regie Toby Genkel, Reza Memari (Animation)
BE/DE/LUX/NW 2017, 84 Min., dt.F., frei ab 0/empf. ab 5
Start war 11.5.17

Kleine Vögel mit viel Mut

Richard der Storch ist ein stolzer, großer Vogel! Seine Eltern sind große, stolze Störche! Und alle können sehen: Richard ist ein … Spatz. Jawohl! Nur einer sieht das nicht und das ist er selbst. Richard hält sich für einen Storch. Mit dem Fallen der Blätter von den Bäumen kommt der Moment, sich den Tatsachen zu stellen. Die Störche nehmen Richard nicht mit… (mehr ---> )


Beuys

Regie: Andres Veiel (Dokumentarfilm)
DE 2017, 107 Min., dt.F.
Start war 18.5.17

Beuys erklärt Beuys

Joseph Beuys erfand die Kunst-Happenings: In einer seiner bekanntesten Aktionen erklärte der  Bildhauer und Zeichner einem toten Hasen die „Kunst“. Der Meister von Fettecken und Filz-Kunstwerken sah sich nicht als außergewöhnlich an: Für Beuys ist alles Kunst.

Regisseur Andres Veiel (,Die Spielwütigen‘, ,Black Box BRD‘) schafft einen Raum, in dem der 1986 verstorbene Künstler zu Wort kommt. Dabei wird schnell deutlich, daß Beuys aus einem ganz speziellen Holz geschnitzt war. (mehr ---> )


Hanni & Nanni

Regie: Isabell Šuba
DE 2016, 97 Min., dt.F., frei ab 0/empf. ab 5
Start 25.5.17

Hanni und Nanni auf unterschiedlichen Wegen

Die Zwillinge haben er diesmal nicht leicht. Von ihrer klar organisierten Mutter werden sie auf das Internat Lindenhof geschickt, als diese beruflich länger ins Ausland muss. Zuerst funktioniert die Zusammenarbeit der Mädchen noch. Ihr ebenso klarer Plan: Wir benehmen uns so daneben, daß sie uns rausschmeißen. Das Ende der Probezeit erleben wir dort nicht mehr! (mehr ---> )

Vorstellung mit Gästen
Am 3. Juni um 12.30 Uhr sind nach der Vorstellung die Regisseurin Isabell ŠubaKatharina Thalbach und die Zwillinge Laila und Rosa Meinecke zu Gast.


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Regie: Matti Geschonneck
DE 2017, 100 Min., dt.F.
Start 1.6.17

Ein schöner Herbsttag im Jahr 1989

In der DDR wenige Monate vor dem Mauerfall lebte zum Beispiel Wilhelm Powileit, ein beinharter Stalinist. Er ist so alt wie das Jahrhundert, hat heute Geburtstag (seinen 90., um genau zu sein) und alle sind in der Villa zu Besuch, in der Powileit mit seiner Frau Charlotte lebt. Wir zählen die Gäste durch: Da sind die Parteimitglieder, vor allem aber sein Stiefsohn Kurt (Gefangenschaft in Sibirien) und seine russische Frau Irina. Kurts Schwiegertochter Melitta ist da, allein es fehlt sein Sohn Sascha, den der hat in der Nacht „rübergemacht“…

In seinem Roman überspannte Eugen Ruge Jahrzehnte dieser Familie. Der Film konzentriert sich auf einen Tag, in dem sich – nach den zahllosen Flüchtlingen über Ungarn in den vergangenen Sommerwochen – das Ende der DDR ankündigt, das teils mit verhaltenem Enthusiasmus aufgenommen wird, teils für großes Unbehagen sorgt.

Im Matti Geschonnecks Kammerspiel mit Sylvester Groth, Hildegard Schmal, Evgenia Dodina und Alexander Fehling dreht sich alles um den „alten Herrn“ – gespielt von Bruno Ganz.

Vorstellung mit Gast
am 7. Juni um 20 Uhr mit Gabriela Maria Schmeide vom Thalia Theater. Sie spielt in ,Zeiten…‘ die „Haushaltshilfe“.