Kino für alle

Wir bieten Audiodeskription und Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln

Möchten Sie einen deutschen Film in einer bereits angekündigten Vorstellungen mit erweiterten Untertiteln auf der Leinwand sehen? Melden Sie sich bei unserem Büro unter office@abaton.de mindestens 3 Tage vorher, dann schalten wir die Untertitel gern dazu.
Möchten Sie einen Wunschtermin mit uns vereinbaren? Kontaktieren Sie uns unter office@abaton.de, Vormittagsvorstellungen ab 10 Personen sind bei uns auch kurzfristig möglich.

Über die Smartphone-App Greta können Sie die Audiodeskription für zahlreiche aktuelle Kinofilme herunterladen, so dass Sie den Film mit Ihrem Smartphone und den eigenen Kopfhörern erleben können. Eine Liste aller Filme, für die eine Audiodeskription über Greta verfügbar ist, finden Sie auf der Greta-Website.

Bei folgenden Filmen sind erweiterte Untertitel für Hörgeschädigte möglich:

Filmtitel
Ausstattung
Aktuelle Filme
Untertitel
Tschick
Dokumentarfilm
Untertitel
Marie Curie
Dokumentarfilm
Untertitel
Die Blumen von gestern
Dokumentarfilm
Untertitel
Nicht ohne uns!
Dokumentarfilm
Untertitel
Der junge Karl Marx
Dokumentarfilm
Untertitel
Zwischen den Jahren
Dokumentarfilm
Untertitel
Aktuelle Kinderfilme
Burg Schreckenstein
Dokumentarfilm
Untertitel
Timm Thaler
Dokumentarfilm
Untertitel
Die Häschenschule
Dokumentarfilm
Audiodeskription, Untertitel

Willkommen bei den Hartmanns

Regie: Simon Verhoeven
DE 2016, 116 Min., dt.F., ab 12
Start war --

Kam ein Flüchtling geflogen

Die Hartmanns sind eine ganz normale Familie. Die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Vielleicht deshalb kommt Mutter Hartmann auf die Idee, einfach mal einen Flüchtling aufzunehmen. Und wenn Mutter Hartmann was will, dann wird das. So kommt Diallo in das kleine Einfamilienhaus. Diallo kommt aus Nigeria. Bald ziehen auch die Kinder wieder ein und spätestens jetzt prallen alle möglichen (und unmöglichen) Meinungen aufeinander.

,Willkommen bei den Hartmanns‘ zeigt die Höhen und Tiefen der „Flüchtlingssituation“ mit viel Humor, vergisst aber nicht, daß ein gerade der Gewalt entflohener „Afrikaner in Deutschland“ über ein paar Dinge sehr andere Ansichten hat als die Mitglieder einer deutschen (Film-)Familie.


Tschick

Regie: Fatih Akin
DE 2016, 93 Min., dt.F., ab 12
Start war 15.9.16

Der neue Film von Fatih Akin

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Der eine will nur ein Abenteuer erleben, der andere will endlich aus sich raus kommen…

„Tschick“, Wolfgang Herrndorfs Hymne auf das Erwachsenwerden, erschien im September 2010 bei Rowohlt und hält sich bis heute in der Spiegel-Bestsellerliste. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Roman zählt zu den größten literarischen Erfolgen der vergangenen Jahre. Nach dem Bestseller von Wolfgang Herrndorf haben Lars Hubrich, Fatih Akin und Hark Bohm ein Drehbuch geschrieben, das sich vor allem auf die abenteuerliche Fahrt der Beiden durchs flache östliche Deutschland konzentriert. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen…

,Tschick‘ ist viermal für den Deutschen Filmpreis LOLA nominiert – mit Bester Film, Kamera, Schnitt und Ton.

Umfangreiches Schulmaterial des Verleihers in Kooperation mit visionkino.de.
Unsere Vorführungen beim Lesefest Seiteneinsteiger finden Sie hier.
Mit Jan Kawelke von „jetzt“ sprach Fatih Akin über die Herausforderung, Herrndorfs Bestseller zu verfilmen.


Burg Schreckenstein

Regie: Ralf Huettner nach Oliver Hassencamp
DE 2016, 96 Min., dt.F., ab 0/empf. ab 6
Start war 20.10.16

nach den  Büchern von Oliver Hassencamp

Ralf Huettner (,Der Koch‘, ,Vincent will Meer‘) und sein Drehbuchautor Christian Limmer haben aus drei der Bücher von Oliver Hassencamp ihre Filmstory gestrickt, die mit einem großen Fest auf Burg Schreckenstein endet. Neben den tollen (unbekannten) Kinderdarstellern spielen Sophie Rois und Henning Baum die Chefs der beiden Internate. Harald Schmidt ist der Burgherr. (mehr ---> )


Marie Curie

Regie: Marie Noëlle
FR/Polen/DE 2016, 100 Min., dt.F.|einz. Vorstellungen in frz. O.m.U., ab 6
Start war 1.12.16

Sensibles Biopic

Die Regisseurin Marie Noëlle verehrt ihre Heldin und bringt ihr Leben – insbesondere die Jahre zwischen den beiden Nobelpreisen (erst für Physik zusammen mit ihrem Mann, dann für Chemie) – mit Geschick und Feingefühl auf die Leinwand. Dazu kommen: eine starke Titelheldin und eine wunderbare Hauptdarstellerin.  (mehr ---> )


Die Blumen von gestern

Regie: Chris Kraus
AT/DE 2016, 126 Min., dt.F., ab 12
Start war 12.1.17

Umgang mit dem Holocaust heute

Toto ist Holocaustforscher und steckt in einer Lebenskrise. Er gibt alles für seine Arbeit, aber er ist eben auch ein Enkel nationalsozialistischer Täter. Da läuft ihm Zazie über den Weg, eine junge Französin, in die er sich schnell verliebt. Wie sich herausstellt, wurde ihre Großmutter in Auschwitz ermordet. (mehr ---> )

Vorstellung mit Regisseur
Am 3. Mai kommt Chris Kraus zur 20.30-Vorstellung der ,Blumen von gestern‘, nachdem er zuvor im Literaturhaus aus seinem Buch ,Das kalte Blut‘ liest (Beginn 19.30 Uhr).


Nicht ohne uns!

Regie: Sigrid Klausmann (Dokumentarfilm)
DE 2016, 91 Min., dt.F., frei ab 0/empf. ab 10
Start war 19.1.17

Kinder aus Asien, Afrika, Amerika und Europa zeigen ihr Leben

Der Film von Sigrid Klausmann gibt 16 Kindern rund um den Erdball das Wort. Die Mädchen und Jungen aus Asien, Afrika, Europa und Südamerika erzählen von ihrem Leben, wie sie wohnen und vieles mehr. Wir gehen mit ihnen zur Schule und sehen sie in ihrem Alltag, während die Kinder preisgeben, was sie mögen, was nicht, was sie befürchten, was sie erhoffen… Ein sorgfältiger Film über das Kindsein heute, der aufzeigt, was die Kinder auf dieser Welt gemeinsam haben und wo große Unterschiede bestehen. 

Auf vielen Festivals gezeigt, wurde ,Nicht ohne uns!‘ beim gleichnamigen Kinderfilm-Festival in Erfurt in Juni mit dem „Goldenen Spatz“ in der Kategorie Dokumentarfilm ausgezeichnet. Aus der Begründung der Jury:„Wir haben den Film vor allem ausgewählt, weil es uns gefallen hat wie aktuelle Themen angesprochen wurden. Viele Kinder spachen zum Beispiel über den Klimawandel, Krieg und Armut. Uns hat beeindruckt, dass das Wort auch mal an Kinder übergeben wurde und dass diese ehrlich und offen darüber sprachen. Es ist ein wichtiger, emotionaler Film, der sich nicht nur an Kinder richtet, sondern auch an Erwachsene.“

2008 war Sigrid Klausmann mit ihrem Film ,Lisette und ihre Kinder‘ über die Erzieherin Lisette Siek-Wattel bei uns zu Gast.


Timm Thaler

Regie: Andreas Dresen
DE 2016, 102 Min., dt.F., frei ab 0/empf. ab 8
Start war 2.2.17

Andreas Dresen verfilmt James Krüss

Andreas Dresen hat das Kinderbuch von James Krüss verfilmt, das – 1962 erschienen – eine Geschichte aus den 20er Jahren erzählte. Das Buch von James Krüss ist eine Mischung aus Kapitalismus-Kritik (jawohl!), dunkler Magie und Kinder-Abenteuer. Der reiche Mann nennt sich – auch im Film – Lefuet. Das kann man auch rückwärts lesen!  (mehr ---> )


Der junge Karl Marx

Regie: Raoul Peck
FR/DE/BE 2016, 118 Min., dt.F., ab 6
Start war 2.3.17

Biopic mit August Diehl

Paris 1844. Der in Trier geborene Karl Marx war gerade 26 Jahre alt und lebte damals in Paris. Marx pendelte zwischen Köln, Brüssel, Paris und London hin- und her, wo er an politischen Zeitschriften mitarbeitete oder in diversen kommunistischen Vereinigungen präsent war. Diese Zeit, wenige Jahre vor der 1848er Revolution, war in jeder Hinsicht wechselvoll und – was die diversen sozialistischen Theorien angeht – ausgesprochen kreativ. In dieser Zeit wurden Karl Marx und Friedrich Engels Freunde (und blieben es ihr Leben lang). Sie arbeiteten nun öfter bei Publikationen zusammen. Und wenn diese einmal mehr verboten wurden, gelang es dem überaus aktiven Marx – nach Umzug nach Brüssel, dann wieder nach Paris und schließlich nach London – regelmäßig, ein neues Projekt in Gang zu setzen. Dazu gehörte unter anderem das Manifest der kommunistischen Partei.

Der Film taucht in diese kurze Zeitspanne ein und erzählt die Begegnung zwischen Marx und Engels, die – nach zuerst skeptischem Beschnuppern – große Gemeinsamkeiten in der damals etwas unübersichtlichen kommunistischen Gemengelage erkannten. Zu ihrem Team gehörte damals auch Marx’ Ehefrau Jenny. Das Trio wird im Film dargestellt von August Diehl, Stefan Konarkse und Vicky Krieps.
Regie führte der auf Haiti geborene, in Paris lebende Regisseur Raoul Peck. Er hat in Berlin an der DFFB Film studiert und hat mehrere Dokumentar- und Spielfilme über die politische Geschichte des Kongo (und der angrenzenden Staaten) gemacht, wo er als Kind lebte. 1996/97 war Raoul Peck Haitianischer Kulturminister.


Die Häschenschule

Regie: Ute von Münchow-Pohl (Animationsfilm)
DE 2016, 76 Min., dt.F., ab 0/empf. ab 5
Start war 16.3.17

Altes Kinderbuch, moderner Film

Das Kinderbuch, dessen Verse Albert Sixtus im April 1922 in einer einzigen Nacht geschrieben hatte, wurde mit den Bildern des Malers und Karikaturisten Fritz Koch zu einem Kinderbuch-Bestseller der Weimarer Republik. Hier ist die Geschichte mutig modernisiert. So lässt man sich die „alte Geschichte“ vom Wesen der Freundschaft gerne erzählen. (mehr ---> )

„Film im Gespräch“
In Kooperation mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist am 26. März um 15 Uhr die Regisseurin Ute von Münchow-Pohl zu Gast.


Zwischen den Jahren

Regie Lars Henning
DE 2016, 96 Min., dt.F., ab 12
Start war 16.3.17

Thriller mit Kurth, Striebeck und Markovics

Bei einem Einbruch hat Becker zwei Menschen getötet: Frau und Tochter des Hausbesitzers. Das ist jetzt fast zwanzig Jahre her und Becker – gerade wieder in Freiheit – hat erstmal keinen weiteren Plan. Aber tatsächlich lässt sich das neue Leben gut an. Jedenfalls ist Becker schon zufrieden, als er relativ bald einen Job findet, und schätzt sich glücklich, als er Rita begegnet. Doch dann kommt Dahlmann.

Das ist der Ehemann und Vater von damals, heute Witwer und ein Mann mit zwanzig Jahren Wut im Bauch. Dahlmann will Rache und lässt nicht locker!

Mit Peter Kurth in der Hauptrolle und Catrin Striebeck an seiner Seite und Karl Markovics gegen die beiden und den Rest der Welt kommt dieses in Köln gedrehte Drama mit einer Top-Besetzung ins Kino.