Der Skandal als vorlauter Bote

Vortragsreihe mit Hannes Heer
 feste Termine im  FilmABC

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung der Gesellschaft und Aneignung der Schuld.

Mit dieser Film- und Vortragsreihe erforscht der Hamburger Historiker und Publizist Hannes Heer bis Oktober 2017 in Vorträgen mit Filmausschnitten die Hintergründe deutscher politischer Skandale von 1955 bis 1995. Ein Faltblatt mit Infos zur ganzen Reihe liegt im Kino aus und gibt’s hier zum Download.

Die Reihe von Abaton und Hannes Heer entstand in Kooperation mit der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft Hamburg e.V., der Evangelischen Akademie der Nordkirche, dem Institut für die Geschichte der Deutschen Juden, der Körber-Stiftung und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Start ist am 15.1. mit Alain Resnais’…
Nacht und Nebel
Der Film, mit dem alles anfing

1955 drehte der französische Regisseur Alain Resnais in Au­schwitz und machte klar, dass Todeslager, Täter und Opfer sich nicht totschweigen lassen. Die Bundesregierung ließ den Film 1956 aus dem Programm der Filmfestspiele in Cannes entfernen. 

Dank weltweiter Proteste wurden in der BRD geschlossene Veranstaltungen für Schulen und Gruppen erlaubt. Das jugendliche Publikum dieser von Geheimnis und Verbot umwitterten Vorführungen wurde zu einer der Keimzellen der 1968er Bewegung.

Vortrag mit Filmausschnitten
In der Matinee am 15. Januar spricht Hannes Heer über Resnais’ Film und seine Folgen. Ulrich Hentschel moderiert das Gespräch.