Nicht-Mutter

Regie Kim Münster (Dokumentarfilm)
DE 2017, 60 Min., dt.F., ab 0
 feste Termine im  FilmABC

Regisseurin Kim Münster

Erfahrungsberichte über Schwangerschaftsabbrüche

Die junge YouTuberin Laura (21) geht offen mit der Erfahrung ihres Schwangerschaftsabbruchs um und teilte sie auf dem eigenen YouTube-Channel, was für sie nach der Krise wie eine Therapie war. Der Film zeigt den Umgang der mittlerweile jungen Mutter mit ihren Schuldgefühlen und ihr jetziges Leben mit ihrer Tochter Tamara.

Bei ihrer ungewollten Schwangerschaft hatte Giovanna (31) vor allem Sorge, ihre Frustration aus ihrer Beziehung auf das Kind zu übertragen, und entschied sich für einen Abbruch. Heute ist sie im Verband für sexuelle Selbstbestimmung aktiv und tritt für die Änderung des § 218 ein. Der Film begleitet sie während ihrer heutigen, gewünschten Schwangerschaft, die sich dieses Mal ganz anders anfühlt.

Für Michaela (50) gab es keine Zweifel nach dem Abbruch, für sie war es eine klare Entscheidung. Erst Jahre später fiel sie in ein großes Loch, als sie erfuhr, dass sie nun wegen einer Krankheit keine Kinder mehr bekommen kann. „Dass ich es nicht ändern kann, hat verdammt weh getan.“

Andreas (60) hat als Partner zwei Abbrüche begleitet und als praktizierender Gynäkologe gleichzeitig mehrere Abbrüche durchgeführt. Er schildert seine Erfahrung nicht nur aus der Sicht des Partners, sondern auch aus der eines begleitenden Arztes.

Vorstellung mit Gast
Am 17. Mai um 19 Uhr ist die Regisseurin Kim Münster zu Gast.