Meine Cousine Rachel

Regie und Drehbuch: Roger Michell
nach dem Roman von Daphne du Maurier
Kamera: Mike Eley
Musik: Real Jones
Darsteller: Rachel Weisz, Sam Claflin, Iain Glen, Holliday Grainger, Andrew Knott
GB 2017, 106 Min., engl. O.m.U., ab 6
Start ab 7.9.2017
 feste Termine im  FilmABC

Die mysteriöseste Frauenrolle des Kinojahres

Hat seine Cousine Rachel seinen Onkel vergiftet? Mit dieser Frage beginnt die Geschichte. Onkel Ambrose, der in Rom lebte, für den Waisen Philip quasi ein Ersatzvater war, hatte überraschend eine entfernte Verwandte geheiratet, eine ganz junge Frau namens Rachel. Philip bekam zuerst euphorische Briefe, dann solche, in den der Onkel seine Angst vor der Gattin ausdrückt, die finstere Mordpläne gegen ihn schmiedet. Philip bricht nach Italien auf, kommt aber zu spät. Der Onkel ist verstorben. Zurück in England stellt Philip fest, daß der Onkel ihn zum Alleinerben gemacht hat. Eines Tages wird die Witwe zum Besuch angemeldet…

Alles wäre vielleicht ganz anders gekommen und „gut“ verlaufen. Doch die Cousine Rachel entpuppt sich als schöne Frau, als ein ebenso attraktives wie edles Geschöpf, in das sich der junge Mann Hals über Kopf verliebt.

Im Mittelpunkt leuchtet Rachel Weisz als Frau, die um ihre Reize weiß. Mit verwirrender Souveränität wechselt sie vom Lamm zum Biest und dann zur reifen Frau, die Bedingungen stellt. Sam Claflin spielt den jungen Mann, der bald das Vermögen des Onkels überschreiben will! Ist Philip das Opfer eines raffinierten Spiels – oder ist alles nur die Einbildung eines unerfahrenen Herzens?