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Dunkirk

Drehbuch, Regie: Christopher Nolan
Kamera: Hoyte van Hoytema
Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Fionn Whitehead, Mark Rylance, Cillian Murphy, Tom Hardy, Kenneth Branagh, James d’Arcy
GB/US/FR 2017, 107 Min., engl. O.m.U., ab 12
Start ab 27.7.2017
 feste Termine im  FilmABC

Chris Nolan im zweiten Weltkrieg

Im Sommer 1940 schuf der überraschend erfolgreiche Vorstoß der deutschen Armee nach Belgien eine prekäre Situation für die britischen Truppen: Von den franz. Verbündeten abgeschnitten wurden sie in einem immer engeren Kessel um die franz. Stadt Dunkerque (dt. Dünkirchen, engl. Dunkirk) eingeschlossen. Etwa 400 tausend belg., franz. und vor allem britische Soldaten würden den deutschen Truppen als Gefangene in die Hände fallen. Die Briten starteten daraufhin eine außergewöhnliche Rettungsaktion: die „Operation Dynamo“ nutzte jedes irgendwie greifbare Boot, um die Eingeschlossenen nach England zu bringen. Knapp 350 tausend Soldaten wurden so „gerettet“.

Soweit die Geschichte. Christopher Nolan (,Inception‘, die Dark Knight-Trilogie) erzählt diese Geschichte aus drei Perspektiven: vom Land, von der See und aus der Luft. Tom Hardy spielt einen Jagdpiloten, Kenneth Branagh organisiert die Operation an einem Strand nahe Dünkirchen. In den Land-Episoden steht der Newcomer Fionn Whitehead im Mittelpunkt des dialogarmen, vor allem über die Bilder funktionierenden Films als junger, unerfahrener Soldat, der um sein Überleben kämpft.

Man fragt sich natürlich, wie Christopher Nolan diese Frage angeht – zeigt er doch seine Stärken bisher eher im phantastischen Bereich als in der Realtiät. Die ersten englischen/amerikanischen Kritiken – wo der Film eine Woche früher startet – entdecken Nolans „bisher besten Film“ und versprechen ein packendes Erlebnis – in einer außergewöhnlichen, menschlich paradoxen Situation. Wer mag schaut dazu dieses Interview (in engl.) auf der Webseite des Guardian. Ausführliche Kritiken gibt es z.B. auch auf Variety und Chicago Sun Times.