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Di 16.1.
21:15
engl.OmU
Mi 17.1.
19:00
engl.OmU

Greatest Showman

Regie: Michael Gracey
Drehbuch: Bill Condon, Jenny Bicks
Kamera: Seamus McGarvey
Musik: John Debney, Joseph Trapanese
Bauten: Laura Ballinger
Kostüme: Ellen Mirojnick
Songs: Benj Pasek, Justin Paul
Darsteller: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Zendaya
USA 2017, 105 MIn., engl. O.m.U., ab 6, Schulvorstellungen
Läuft seit 4.1.2018
 feste Termine im  FilmABC

Die erste Barnum-Truppe mit
den siamesischen Zwillingen
und „Tom Thumb“ (rechts)

Happy to be a part of this world

,Greatest Showman‘ ist ein Film-Musical, in dem das Leben dieses frühen Unterhaltungs-Magiers als wunderbare Bigger-than-Life-Geschichte auf die Leinwand kommt. Die Songs dazu schrieben die Komponisten von ,La La Land‘ (übrigens zeitlich vor der Arbeit am Musical von Damien Chazelle). Der Film bricht eine Lanze für menschlichen Optimismus und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit auch unter schwierigen Bedingungen. Und er erzählt diese Geschichte aus dem vorletzten Jahrhundert auf so moderne Weise, dass die Probleme von damals uns überraschend nahe gehen.

Was gibt es noch? Hugh Jackman singt, Zac Efron singt gnadenlos gut, Zendaya tanzt und singt noch besser – und mit Zac Efron, denn die beiden sind ein Bilderbuch-Liebespaar. Allein die Szene, in der sie sich verlieben – mitten in einem Song – bumm!
Und dann haben wir – als zweiten „Trailer“ – Hugh Jackman, der über die Arbeit am Film erzählt. Ganz nebenbei erfährt man dabei mehr über den im Kino (noch) unbekannten Regisseur und dass Hugh Jackman das Drehbuch entdeckt hat, das aus der Feder von Bill Condon stanmt, der mit ,Gods and Monsters‘ einen ebenso persönlichen Film schuf wie sein Disney-Werk ,The Beauty and the Beast‘ ein Milliarden-Hit war.

Bei den Golden Globes wurde „This is Me“ als Bester Filmsong ausgezeichnet.

P.T. Barnum?!
Es gab Zeiten, da waren nicht Baracks und Donalds die bekanntesten Amerikaner, sondern jemand, der sich P.T. nannte: Phineas Taylor Barnum. Der Sohn eines Ladenbesitzers in Bridgeport – etwa 100 km von New York City entfernt – kaufte 1840 im Alter von 30 Jahren das „American Museum“ in New York und machte daraus einen Tempel der Unterhaltung, wie man ihn noch nicht gesehen hatte. Er zeigte den Menschen die Wunder der Welt: das waren „Freaks“ wie der kleinwüchsige „General Tom Thumb“, Riesen, Missgestalten und behaarte Frauen, aber auch Shakespeare in an ein Mittelklasse-Publikum angepassten Fassungen.
Ganz nebenbei war Barnum ein Magier der Werbung. Als Beispiel mag die Amerika-Tournee der in den USA gänzlich unbekannten schwedischen Sopranistin Jenny Lind stehen: Barnum schaffte es, dass die Sängerin bei ihrer Ankunft per Schiff schon von 40tausend Menschen erwartet wurde. Er machte Jenny Lind zu einem Popstar – 100 Jahre bevor das Wort erfunden wurde.
Die Toleranz und Offenheit seiner Bühnen- und später Zirkus-Shows für außergewöhnliche Menschen aller Rassen brachte ihm auch Kritik ein und sie war (wahrscheinlich) der Grund, warum zwei seiner „Museen“ durch Feuer völlig zerstört wurden. In Phantasie und Kraft ungebrochen begann er jedesmal wieder von vorne und stellte erneut gigantische Shows auf die Beine – mit ellenlangen Namen wie „P. T. Barnum’s Grand Traveling Museum, Menagerie, Caravan & Hippodrome“, woran später noch „Greatest Show on Earth“ angehängt wurde – und mit denen er als Zirkus erst durch die USA tourte und die nach seinem Tod die ganze Welt bereisten.
Mehr über diesen frühen Pionier des Show Business – und diesen schwungvollen, optimistischen Film – finden Sie unter „Schulvorstellungen“ oben bei den Credits.

engl. Orig-Trailer (FSK ab 0)

Hugh Jackman talks (FSK unbekannt)