Ich habe keine Angst

Regie: Gabriele Salvatores
Drehbuch: Francesca Marciano und Niccolò Ammaniti nach seinem Roman „Die Herren des Hügels“
Kamera: Italo Daniele Petriccione
Darsteller: Aitana Sánchez-Gijón, Dino Abbrescia, Giuseppe Cristiano, Diego Abatantuono
Italien/ES/GB 2002, 109 Min., dt. F., frei ab 12
 feste Termine im  FilmABC

Ein kleiner Junge entdeckt die bittere Welt der Erwachsenen

Wir sind in Süditalien, in Apulien. Der Sommer 1978 ist heiß. Ein kleines Dorf liegt inmitten endloser Kornfelder. Dort lebt der neunjährige Michele. Bei einem verlassenen Gutshaus entdeckt Michele ein tiefes Loch in der Erde, abgedeckt mit einem Wellblech … und darunter einen kleinen, schmutzigen Jungen. Zuerst läuft Michele einfach weg, aber später kehrt er zurück, bringt zu Essen und zu Trinken mit. Der gefangene Junge spricht wirres Zeug, steht unter Schock. Irgendwann bemerkt Michele, daß auch jemand anders dem Jungen Essen bringt. Das ganze Drama versteht er aber erst, als er ihm klar wird, daß der Junge entführt wurde … und die Erwachsenen in seinem Dorf hinter der Entführung stehen, deren Gründe Michele wenig interessieren. Er beschließt, den Jungen zu retten…

Nach dem Roman „Die Herren des Hügels“ erzählt Gabriele Salvatores hier die Geschichte eines frühen, schmerzvollen Erwachsenwerdens. Der bildgewaltige Film wurde 2003 in Italien mit drei Filmpreisen ausgezeichnet für Regie, für die Kamera und einen Nebendarsteller.

„Film und Psychoanalyse“ / „Cinema Art Day“
Am 15. Oktober um 11 Uhr mit Dr. Martin Schipkowski, Mitglied der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft des Michael-Balint-Institutes Hamburg.