Mein Leben als Zucchini

Ma vie de courgette
Regie: Claude Barras (Animationsfilm)
Drehbuch: Céline Sciamma nach dem Buch von Gilles Paris
Kamera: David Toutevoix
Musik: Sophie Hunger
dt. Sprecher:Linus Püttmann, Louisa Fuchs, Felix Lange, Helmut Gauß, Noah Liebscher, Victoria Waldau, Moritz Müller
FR/CH 2016, 66 Min., dt.F., frei ab 0/empf. ab 8, Schulvorstellungen
Start war 16.2.2017
 feste Termine im  FilmABC

,Ma vie de courgette‘ wurde in der Schweiz als Bester Spielfilm mit dem „Quartz“ ausgezeichnet. Regisseur Claude Barras auf der Preisverleihung am 24. März.

Bewegendes Stop-Motion-Werk

Der schüchterne 9jährige ist neu im Waisenhaus. Als er im Unterricht mit seinem Namen vorgestellt wird, korrigiert er, sein Name sei „Zucchini“. Die anderen Schüler finden das ziemlich lustig, aber Zucchini bleibt dabei, und nach einem schweren Anfang findet er seinen Platz im Waisenhaus. Da ist der clevere und vorlaute Simon, mit dem er das Zimmer teilt, die schüchterne Alice und Ahmed, der total auf Dinosaurier steht. Dann kommt die kleine Camille in dem Heim an…

Die junge Regisseurin Céline Sciamma – wir zeigten ihren Film ,Girlhood‘ beim Cinéfête – hat nach dem Roman von Gilles Paris (erschienen bei Knaus) das Drehbuch und die Dialoge geschrieben, in denen die Welt ganz aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Damit ist dem schweizer Regisseur Claude Barras ein Film gelungen, der gleichzeitig lustig und feinfühlig ist: eine einfache Geschichte, die auch Erwachsenen zu Herzen geht.

,Mein Leben als Zucchini‘ ist hat den Europäischen Filmpreis bekommen und ist für den Oscar als Bester Animationsfilm nominiert! Wer mag, schaut Jenni Zylkas Kritik auf spiegel-online an. Unter dem Link „Schulvorstellungen“ hinter den Credits finden Sie Kritiken und weitere Materialien (und nicht nur für diesen Film).

dt. Trailer

frz. OmU (anders geschnitten)