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So 2.4.
13:00
dtF

Timm Thaler

oder Das verkaufte Lachen
Regie: Andreas Dresen
Drehbuch Alexander Adolph nach einer Geschichte von James Krüss
Kamera: Michael Hammon
Musik: Johannes Repka
Tongestaltung: Stefan Busch
Darsteller: Arved Friese, Justus von Dohnányi, Axel Prahl, Charly Hübner, Steffi Kühnert, Nadja Uhl, Bjarne Mädel, Jule Herrmann, Andreas Schmidt, Milan Peschel, Fritzi Haberlandt, Harald Schmidt, Heinz Rudolf Kunze
DE 2016, 102 Min., dt.F., frei ab 0/empf. ab 8, Schulvorstellungen
Läuft seit 2.2.2017
 feste Termine im  FilmABC
 feste Termine 20.4.–22.4. um 15:00 Uhr

Andreas Dresen verfilmt James Krüss

Timm Thaler ist zwar Waisenjunge und lebt bei seiner Stiefmutter, aber er hat immer ein Lachen im Gesicht. Und damit öffnet er die Herzen der Menschen um ihn herum. Auch wenn er bescheiden lebt, wirklich beklagen kann Timm sich nicht. Dann kommt ein geheimnisvoller reicher Mann und bietet Timm einen Tausch an: Wenn er dem Mann sein Lachen schenkt, wird er fortan jede Wette gewinnen.

 Timm ist interessiert und vielleicht ein wenig ungläubig, auf jeden Fall schließt er den Handel ab. Und die Sache funktioniert: Timm hat schon bald eine schöne Stange Geld zusammengewettet. Dafür kann er nicht mehr lachen – und irgendwann will ihm scheinen: das war ein schlechter Tausch…

Andreas Dresen hat das Kinderbuch von James Krüss verfilmt, das – 1962 erschienen – eine Geschichte aus den 20er Jahren erzählte. Das Buch von James Krüss ist eine Mischung aus Kapitalismus-Kritik (jawohl!), dunkler Magie und Kinder-Abenteuer. Der reiche Mann nennt sich – auch im Film – Lefuet. Das kann man auch rückwärts lesen! 

Was den Film angeht, hat Andreas Dresen seine Lieblingsschauspieler mitgebracht, den Film bis in die kleinsten Nebenrollen mit Top-Schauspielern besetzt und mittendrin spielt ein blutiger Anfänger sich das Herz aus dem Leib. Wer das Buch gelesen hat (und korrekt erinnert), wird in regelmäßigen Abständen mit Aha-Erlebnissen bereichert, wie man ein Buch umsetzt, seinen Geist erhält (und aktualisiert) und gleichzeitig viele Dinge weglässt und manches hinzufügt – oder auf andere Personen überträgt. Oliver Kaever verrät in seiner Kritik im Spiegel ein wenig, welche Dinge das sind.

,Timm Thaler‘ ist als Bester Kinderfilm für den Deutschen Filmpreis LOLA nominiert – und für Musik und Ton.

Teaser

Trailer