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So 9.4.
11:00
farsi/engl./frz OmU

No Landís Song

Regie Ayat Najafi (Dokumentarfilm)
Kamera Koohyar Kalari, Sarah Blum
Originalmusik Sara Najafi, Parvin Namazi, Sébastien Hoog, Edward Perraud
Musik Hossein Alizadeh, Élise Caron, Emel Mathlouthi
Mit Sara Najafi, Parvin Namazi, Sayeh Sodeyfi, Élise Caron, Jeanne Cherhal, Emel Mathlouthi
BRD/Fr. 2015, 90 Min., farsi/engl./frz. O.m.U.
Start war 24.3.2016
 feste Termine im  FilmABC
 Vorstellung mit Gast 9.4. um 11:00 Uhr,

Regisseur Ayat Najafi

Ein Projekt der iranischen Sšngerin Sara Najafi

Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist es Frauen im Iran verboten, öffentlich Solo zu singen – zumindest vor einem männlichen Publikum. Die junge Komponistin Sara Najafi widersetzt sich der Zensur und den Tabus und ist fest entschlossen, in ihrer Heimatstadt Teheran ein offizielles Konzert für weibliche Solosängerinnen zu organisieren. Um sich Unterstützung für diese große Herausforderung zu holen, laden Sara und die iranischen Sängerinnen Parvin Namazi und Sayeh Sodeyfi drei Sängerinnen aus Paris ein: Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi. Sie sollen vor Ort an dem Musikprojekt mitarbeiten und dadurch eine musikalische Verbindung zwischen Frankreich und dem Iran wiederbeleben.

„Der Film folgt Schritt für Schritt dem Organisationsprozess des Konzerts in Teheran, in dem er das Zensursystem des Irans in Frage stellt. Dabei zeige ich die Grenzen der Freiheit in meinem Heimatland, indem ich sie ganz direkt hinterfrage - vor laufender Kamera. Mit vorgetäuschter Naivität als Strategie versuchten wir während dieses langen Shootings, die uns auferlegten und im Iran geltenden Verbote zu umgehen. Diese vermeintliche Naivität und nach außen hin politisch korrekte Haltung erlaubte uns, alle Etappen von Saras Versuchen, die entsprechenden Genehmigungen einzuholen und ihre Besuche bei den offiziellen Behörden und religiösen Autoritäten des Iranischen Regimes zu filmen oder (heimlich) auf Tonband aufzunehmen und damit die Zensur des Regimes zu beleuchten. Während der Film Saras Kampf, das Konzert veranstalten zu dürfen, zeigt, bringt er das Innere, die Logik des Iranischen Rechts ans Tageslicht.“ Regisseur Ayat Najafi, Bruder der Sängerin

,No Land’s Song‘ ist für den Deutschen Filmpreis LOLA als Bester Dokumentarfilm nominiert.

Vorstellung mit Gast
In der Matinee am 9. April ist der Regisseur Ayat Najafi mit seinem Film zu Gast. Infos zu Film und Event gibt es auf Facebook.

farsi O.m.U.