Das Leben der Anderen

Regie Florian Henckel von Donnersmarck
Kamera Hagen Bogdanski
Musik Gabriel Yared
Darsteller Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Martina Gedeck, Ulrich Tukur,Thomas Thieme, Thomas Arnold, Herbert Knaup
BRD 2005, 132 Min., ab 12
 feste Termine im  FilmABC

„Florian Henckel von Donnersmarck (...) hat nie selbst erleben müssen, was er zusammen mit seinen herausragenden Akteuren gestaltet, aber offensichtlich hat er mehrere Jahre gewissenhaft recherchiert. So gelingt ihm (...) eine unglaublich eindringliche Expedition in eine untergegangene Welt.“
schrieb Joachim Gauck, Ex-Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen im ,Stern‘ zu diesem Film, der am Beispiel einer Überwachung in die Innenwelt der Stasi und die verkehrte Welt der DDR zurückführt.

„Das Leben der Anderen“ rückt das Treiben der Staatssicherheit ins Zentrum eines Spielfilms. Damit ist nicht bloß ein Thema entdeckt, damit ist die DDR selbst entdeckt: als Land, in dem Hören und Sehen vergeht. Wo jedes Wort mitgehört, jeder Schritt überwacht wird, gibt es am Ende keine Wirklichkeit mehr, nur noch Matrizen und Protokolle. Dieses Unwirkliche ist den leeren Straßen, den grauen Fassaden und ungesättigten Farben in „Das Leben der anderen” eingeschrieben. Andere Regisseure erreichen diese Geschmackssicherheit in ihrem dritten oder vierten Film, von Donnersmarck hat sie offenbar von zu Hause mitgebracht.
schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung.